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12 000 Menschen beim D-Day in der Normandie erwartet

Quelle: DPA - Länge: 02:34s - Veröffentlicht: < > Embed
Video: 12 000 Menschen beim D-Day in der Normandie erwartet

Colleville-sur-Mer, 03.06.19: O-TON Donald Trump «75 years ago, this thursday, courageous Americans and british Patriots set out from this island toward histories most important battle, they stormed forewards out of ships and aeroplanes risking everything, to defend our people, and to ensure that the United States and Britain would forever remain souvereign and forever remain free.» Beim Besuch des US-Präsidenten Donald Trump auf dem amerikanischen Militärfriedhof im nordfranzösischen Colleville-sur-Mer werden an diesem Donnerstag etwa 12 000 Menschen erwartet.

Trump kommt aus Anlass der alliierten Landung in der Normandie vor 75 Jahren und wird von seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron empfangen werden.

Beide wollen bei der Gedenkfeier kurze Reden halten.

Es wird massive Sicherheitsvorkehrungen inner- und außerhalb des Areals geben.

In dem Areal verwandeln sich seit 2007 jedes Jahr zwischen Ende Mai und Mitte Juni die Strände der Alliiertenlandung in einen Schauplatz für zahlreiche Animationen zu Ehren der alliierten Soldaten, die hier am 6.

Juni 1944 an Land gingen, um Frankreich zu befreien.

Das Programm des D-Day Festivals in der Normandie wurde von den Fremdenverkehrsbüros zusammengestellt und bietet jeden Tag viele und abwechslungsreiche Aktivitäten an: kommentierte Wanderungen, Gedenkfeiern, Feuerwerk, Sprünge von Fallschirmspringern in Uniformen von damals, historische Rekonstitutionen, Umzüge mit und in original Uniformen, Dudelsackspielern, Ausstellung und Umzug mit militärischen und zivilen Fahrzeugen, Führungen in deutschen Bunkern, Konzerte und Aktivitäten rund um das Thema der Befreiung.

O-Ton Ingo Gosdek, «Reeanactor» aus Aachen «Unser Beitrag ist den Leuten zu zeigen, dass wir auch als Deutsche dem sehr offen gegenüberstehen, und auch mitfeiern wollen,wir sind ja nicht Verlierer, wir sind befreit worden.» Insgesamt finden mehr als 80 Veranstaltungen statt.

Morgen wird eine große Gedenkfeier in Arromanches zu Ehren der ehemaligen Soldaten abgehalten.

Präsidentenbesuche auf dem Friedhof mit 9380 Soldatengräbern sind nicht außergewöhnlich.

Der erste Präsident, der gekommen ist, war Jimmy Carter im Jahr 1978.

Seitdem sind mehrere Amtsnachfolger in die Normandie gereist, unter ihnen Ronald Reagan oder Barack Obama - und jetzt auch Donald Trump.

Es wird vielleicht das letzte Mal sein, dass eine so stattliche Zahl von Veteranen anwesend sein.

Mindestes 160 Weltkriegsteilnehmer aus den USA werden erwartet.

Der älteste ist 102.



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