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Der 500-Euro-Schein sagt adé

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Video: Der 500-Euro-Schein sagt adé

Berlin, 26.04.19: Heute sind die letzten 500-Euro-Scheine bei der Bank zu haben.

Für einige ist das sehr emotional.

O-Ton: «Man greift damit in die Freiheit der Menschen ein, dass sie ihr Bargeld vielleicht auch besser verwalten können, weil, ich sag mal, 500-Euro-Scheine kann man besser in einem Tresor aufbewahren als kleinere Scheine.» Manche nutzen die größten Euro-Scheine für große Einkäufe: O-Ton: «Vielleicht mal ein Auto oder ein Kühlschrank, so Elektrogeräte, was man im Haus halt braucht.» Die deutsche und die österreichische Notenbank haben die meisten 500-Euro-Scheine in Umlauf gebracht.

Jetzt sind die Banknoten zwar weiter gültig, neue gibt es aber nicht mehr.

Die Europäische Zentralbank will damit Terrorfinanzierung und Schwarzarbeit zurückdrängen.

Für den Otto Normalverbraucher spielen sie offenbar keine große Rolle.

O-Ton: «Ich hatte noch nie einen in der Hand.

Also ich werde ihn auch nicht vermissen.» O-Ton: «So viel Bargeld habe ich nie dabei.» O-Ton:  «Mir sind die kleinen Scheine lieber.» O-Ton: «Es ist der erste Schritt in die Bargeldabschaffung.» Aber wie wichtig finden Leute Bargeld überhaupt noch?

O-Ton: «Wichtig.

Also ich gehöre zu den Menschen, dass  wenn ich nur mit Karte rumlaufe, dann habe ich irgendwann keinen Überblick mehr, wie viel ich ausgegeben hab und es ist immer gut irgendwie, wenn man unterwegs ist, ein wenig Bargeld dabei zu haben, weil dann weiß man, wenn man Abends nach Hause kommt und ins Portemonnaie kuckt, ist genau so viel weg.»   O-Ton: «Ich weiß, wir Deutsche hängen sehr an unserem Bargeld.

Aber ich brauche es nicht umbedingt mehr.» Deutschland bleibt wohl vorerst Bargeldnation.

Auch ohne 500-Euro-Scheine.



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