Bericht identifiziert wichtige Faktoren für die Kreislaufwirtschaft beim Recycling flexibler Folien in Europa und Nordamerika
11.02.2026 ()
The Alliance to End Plastic Waste / Schlagwort(e): Sonstiges
Bericht identifiziert wichtige Faktoren für die Kreislaufwirtschaft beim Recycling flexibler Folien in Europa und Nordamerika
11.02.2026 / 08:10 CET/CEST
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· Der Bericht der Alliance to End Plastic Waste identifiziert die getrennte Abfallsammlung und die fortschrittliche Sekundärsortierung als unerlässlich für die Verbesserung des Recyclings von flexiblen Folien und der Qualität von Rezyklaten
· EPR- und PCR-Ziele sind entscheidend für die Entwicklung von Endmärkten und die Risikominderung von Investitionen, die für die Modernisierung der Recycling-Infrastruktur erforderlich sind
· Das Flexibles-Programm der Allianz zielt darauf ab, Systemlösungen aufzuzeigen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften für das Recycling flexibler Folien in Europa und Nordamerika zu verbessern.
SINGAPUR, 11. Februar 2026 /PRNewswire/ -- Der Bericht der Alliance to End Plastic Waste zum Thema „The Challenges and Solutions for Flexible Plastic Packaging Waste" (Herausforderungen und Lösungen für flexible Kunststoffverpackungsabfälle) bietet umsetzbare Erkenntnisse dazu, wie das Problem der flexiblen Kunststoffabfälle in Europa und Nordamerika gelöst werden kann.
Der Bericht identifiziert fünf entscheidende Faktoren für die Kreislaufwirtschaft bei flexiblen Kunststoffen:
1. *Verbesserung der Sammlung und Sortierung*, um homogene, hochwertige Recycling-Rohstoffe zu erhalten, was durch getrennte Abfallsammlung und granulare Sekundärsortierung unter Einsatz fortschrittlicher Erkennungstechnologien wie digitale Wasserzeichen und KI-basierte Erkennung erreicht werden kann. Förderung der Nachfrage nach recycelten Materialien auf dem Endmarkt, um die Rentabilität der Systeme zu steigern und Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu rechtfertigen.2. *Förderung der Nachfrage nach recycelten Materialien auf dem Endmarkt*, um die Rentabilität der Systeme zu steigern und Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu rechtfertigen. Dies kann durch politische Mechanismen wie Systeme zur erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) und verbindliche Ziele für den Anteil an recycelten Post-Consumer-Materialien (PCR) erleichtert werden.3. *Risikominderung bei Investitionen,* um das für Infrastrukturverbesserungen erforderliche Kapital anzuziehen, durch politische Hebel wie Körperschaftssteuererleichterungen, Arbeits- und Energiesubventionen sowie vergünstigte Darlehen.4. *Festlegung von Leitlinien für recyclingfähiges Design*, um die Materialauswahl zu harmonisieren und die Komplexität und Hindernisse für das Recycling zu verringern.5. *Ökologisch modulierte EPR*-Gebühren, um die Einführung einfacher Verpackungsdesigns zu beschleunigen, indem Verpackungen belohnt werden, die sowohl recycelbar als auch kosteneffizient zu verarbeiten sind.
*Jacob Duer, Präsident und CEO der Alliance*, sagte: „Die Realisierung der Materialkreislaufwirtschaft für flexible Kunststoffe ist komplex, aber machbar. Lösungen zur Verbesserung des End-of-Life-Managements von Kunststoffprodukten gibt es bereits. In Kombination mit Maßnahmen der Industrie und regulatorischen Impulsen besteht eine echte Chance, die Recycling-Quote und -qualität von flexiblen Folien in einem beschleunigten Zeitrahmen zu verbessern."
„Die Alliance to End Plastic Waste wird sich darauf konzentrieren, Lösungen aufzuzeigen, die zu einem Systemwandel führen. Um dies voranzutreiben, sind koordinierte Maßnahmen im gesamten System erforderlich, einschließlich der Identifizierung klarer Absatzmöglichkeiten für Rezyklate. Dies wiederum wird einen tragfähigen Business Case für die notwendigen Investitionen in die Weiterentwicklung der Infrastruktur für Sammlung, Sortierung und Recycling schaffen."
*Die Allianz treibt den Systemwandel für flexible Kunststoffe voran *
Bei der Umsetzung ihrer Strategie 2030 konzentriert sich die Allianz auf die Zusammenarbeit mit Regierungen, Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen und anderen Kofinanzierern, um groß angelegte integrierte Programme in klar definierten geografischen Regionen oder Themenbereichen zu starten. Ihr „Flexibles Thematic Program" in Europa und Nordamerika zielt darauf ab, die Kreislaufwirtschaft für flexible Folien zu verbessern.
Das Flexibles-Programm der Allianz verfolgt einen dreiteiligen Ansatz:
1. *Marktkartierung und Systemdesign* , um die Chancen auf dem Endmarkt und die Qualitätsanforderungen zu quantifizieren.2. *Vorstellung von Demonstrationsprojekten *, um Vertrauen in Systemlösungen aufzubauen – ein Schlüssel für die spätere Skalierung und geografische Expansion.3. *Ermöglichung der Replikation* durch Mobilisierung von Marken, Recyclingunternehmen und Regierungen, um effektive Systemlösungen zu schaffen und in verschiedenen Regionen zu verbreiten.
Zusätzlich zum Flexibles-Programm entwickelt die Allianz auch länderspezifische Programme in Brasilien, Indonesien, Indien, Südafrika und in den Staaten des Golf-Kooperationsrats. Die Länderprogramme sollen den Ländern helfen, die Reifekurve für das Kunststoffrecycling entsprechend den nationalen Prioritäten zu verbessern.
*Die Alliance to End Plastic Waste* ist eine unabhängige, globale Non-Profit-Organisation, die sich für die Schaffung einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe und die Beseitigung von Plastikmüll und -verschmutzung einsetzt. Wir fördern Innovation, Zusammenarbeit und Wissenstransfer zwischen verschiedenen Interessengruppen auf der ganzen Welt und mobilisieren Finanzmittel aus Entwicklungs- und privaten Quellen, um Initiativen in großem Maßstab zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter endplasticwaste.org
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