SAF-HOLLAND SE: Vorläufige Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 zeigen solide Profitabilität in einem herausfordernden Marktumfeld
18.02.2026 ()
SAF-HOLLAND SE / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis
SAF-HOLLAND SE: Vorläufige Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 zeigen solide Profitabilität in einem herausfordernden Marktumfeld
18.02.2026 / 07:00 CET/CEST
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*SAF-HOLLAND SE: Vorläufige Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 zeigen solide Profitabilität in einem herausfordernden Marktumfeld *
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· *Konzernumsatz beläuft sich auf rund 1.734 Mio. Euro (Vorjahr 1.876,7 Mio. Euro)*
· *Bereinigte EBIT-Marge bei 9,5 % (Vorjahr 10,1 %)*
Bessenbach, 18. Februar 2026. Die SAF-HOLLAND SE ("SAF-HOLLAND"), einer der weltweit führenden Zulieferer von Trailer- und Truckkomponenten, veröffentlichte heute vorläufige, noch ungeprüfte Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025.
*Umsatzentwicklung durch schwache Erstausrüstungsmärkte belastet*
Der Konzernumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf rund 1.734 Mio. Euro und lag damit um rund 8 % unter dem Vorjahreswert (1.876,7 Mio. Euro). Wesentliche Ursache war die deutlich reduzierte Nachfrage im Erstausrüstungsgeschäft, insbesondere in den Regionen Amerika und APAC.
Organisch – das heißt bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte – verringerte sich der Konzernumsatz um rund 7 %. Negative Währungseffekte belasteten die Umsatzentwicklung zusätzlich um nahezu 2 %.
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Das konjunkturresistentere Ersatzteilgeschäft entwickelte sich auch im Geschäftsjahr 2025 robust und konnte zumindest teilweise die Rückgänge im Erstausrüstungsgeschäft ausgleichen. Der Umsatzanteil stieg auf ca. 40 % des Konzernumsatzes, was einem Umsatz von rund 689 Mio. Euro entspricht (Vorjahr 37,9 % bzw. 711,9 Mio. Euro). Treiber war die erhöhte Produktpopulation im Markt, bei gleichzeitig schwächerer Nachfrage im Erstausrüstungsgeschäft im Berichtsjahr.
Demgegenüber verringerte sich der Umsatzanteil im Erstausrüstungsgeschäft in beiden Kundensegmenten. Auf das Segment Erstausrüstung Trailer entfielen Umsatzerlöse von rund 834 Mio. Euro (Vorjahr: 915,6 Mio. Euro), was einem Anteil von ca. 48 % (Vorjahr 48,8%) entspricht. Das Segment Erstausrüstung Trucks erzielte Umsätze von rund 211 Mio. Euro (Vorjahr 249,2 Mio. Euro) und machte damit ca. 12 % des Konzernumsatzes aus. Insgesamt belief sich der Umsatz des Erstausrüstungsgeschäfts auf rund 1.045 Mio. Euro bzw. ca. 60 % des Konzernumsatzes (Vorjahr 62,1 % bzw. 1.164,8 Mio. Euro).
*Profitabilität trotz Umsatzrückgang auf solidem Niveau*
Das bereinigte EBIT ging im Geschäftsjahr 2025 auf rund 164 Mio. Euro zurück (Vorjahr 190,5 Mio. Euro) und resultierte in einer bereinigten EBIT-Marge von 9,5 % (Vorjahr 10,1 %). Belastend wirkten höhere Restrukturierungsaufwendungen sowie negative Währungseffekte. Positiv wirkten hingegen die konsequente Anpassung der Kostenstrukturen an das niedrigere Umsatzniveau, ein vorteilhafter Produktmix mit einem höheren Anteil des margenstarken Ersatzteilgeschäfts sowie die fortgesetzte Realisierung von Synergieeffekten aus der Integration von Haldex.
Alexander Geis, Vorsitzender des Vorstands und Chief Executive Officer der SAF-HOLLAND SE, fasst zusammen: „Das Geschäftsjahr 2025 war von deutlich schwächeren Erstausrüstungsmärkten geprägt. In diesem herausfordernden Umfeld haben wir unser resilientes Geschäftsmodell erneut unter Beweis gestellt. Durch konsequentes Kostenmanagement, die gezielte Anpassung unserer Strukturen sowie den weiter steigenden Anteil des konjunkturunabhängigeren Ersatzteilgeschäfts ist es uns gelungen, die Profitabilität auf einem soliden Niveau zu sichern. Auf dieser Grundlage sehen wir uns gut positioniert, um Chancen im Markt zu nutzen und zugleich verlässlich für unsere Kunden zu agieren.“
*Region EMEA: Umsatzstärkste Region mit robuster Profitabilität*
Regional betrachtet erhöhte die Region EMEA ihren Umsatzanteil im Geschäftsjahr 2025 auf rund 51 % des Konzernumsatzes (Vorjahr 47,0 %) und blieb damit die umsatzstärkste Region der SAF-HOLLAND Group. Der Umsatz belief sich auf rund 884 Mio. Euro und lag damit leicht über dem Vorjahresniveau (Vorjahr 882,8 Mio. Euro). Organisch betrachtet war die Entwicklung durch eine verhaltene Nachfrage im Erstausrüstungsgeschäft geprägt, insbesondere im Trailersegment.
Das bereinigte EBIT der Region EMEA erreichte rund 72 Mio. Euro (Vorjahr 77,1 Mio. Euro) und entsprach damit einer bereinigten EBIT-Marge von 8,2 % (Vorjahr 8,7 %). Belastend wirkten vor allem negative Währungseffekte sowie ein höherer Anteil konzerninterner Gemeinkosten, den die Region aufgrund ihres gestiegenen Umsatzanteils übernahm. Unterstützend wirkte hingegen der weiter zunehmende Anteil des konjunkturresilienten Ersatzteilgeschäfts, der die Ergebnisentwicklung positiv beeinflusste.
Die Region Amerika verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 einen deutlichen Umsatzrückgang, der insbesondere auf stark rückläufige Truck- und Trailer-Erstausrüstungsmärkte aufgrund der Investitionszurückhaltung im Zusammenhang mit der US-Zollpolitik zurückzuführen war. Der Umsatz sank auf rund 649 Mio. Euro, was einem Rückgang von ca. 13 % gegenüber dem Vorjahr (747,3 Mio. Euro) entspricht. Hierin enthalten sind negative Währungseffekte in Höhe von ca. 4 %.
Trotz dieser Rahmenbedingungen erzielte die Region Amerika eine bereinigte EBIT-Marge von 10,8 % (Vorjahr 11,3 %) und unterstrich damit ihre starke operative Leistungsfähigkeit. Das bereinigte EBIT belief sich auf rund 70 Mio. Euro (Vorjahr 84,4 Mio. Euro). Zusätzliche Beschaffungskosten infolge der US-Zollpolitik konnten im Jahresverlauf durch konsequentes Kostenmanagement sowie schrittweise Preisanpassungen kompensiert werden. Der weiterhin hohe Anteil des Ersatzteilgeschäfts wirkte sich zudem positiv auf die Profitabilität aus.
*Region APAC: Solide Profitabilität in einem anspruchsvollen Marktumfeld*
Die Region APAC war im Geschäftsjahr 2025 insbesondere durch eine schwache Nachfrage in Indien und Südostasien geprägt. Der Umsatz sank um rund 18 % auf rund 201 Mio. Euro (Vorjahr 246,6 Mio. Euro). Hauptgründe waren eine geringere Nachfrage nach Trailerkomponenten im indischen Erstausrüstungsgeschäft, eine ausgeprägte Investitionszurückhaltung in Südostasien sowie ein rückläufiges Geschäft mit Kunden aus der Bergbauindustrie.
Das bereinigte EBIT der Region APAC belief sich auf gut 22 Mio. Euro (Vorjahr 29,0 Mio. Euro) und resultierte entsprechend in einer bereinigten EBIT-Marge von 10,8 % (Vorjahr 11,7 %). Die Reduzierung der Marge ist im Wesentlichen auf die geringere Fixkostendeckung im Erstausrüstungsgeschäft zurückzuführen. Dennoch konnte die Region damit das vierte Jahr in Folge mir einer zweistelligen EBIT-Marge beschließen.
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*Investitionsvolumen an das Marktumfeld angepasst *
Vor dem Hintergrund des niedrigeren Umsatzniveaus hat SAF-HOLLAND die Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2025 konsequent angepasst, ohne dabei strategisch relevante Wachstumsinitiativen aus dem Blick zu verlieren. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich auf rund 52 Mio. Euro und lagen damit spürbar unter dem Vorjahreswert von 57,4 Mio. Euro.
Die Investitionsquote betrug rund 3,0 % (Vorjahr 3,1 %) des Konzernumsatzes und unterstreicht den disziplinierten Kapitaleinsatz in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Inhaltlich konzentrierten sich die Investitionen im Jahresverlauf 2025 auf Maßnahmen zur Steigerung der Produktionseffizienz, auf die Integration des Gunite-Produktportfolios in den USA, auf die Vorbereitungen für den neuen Produktionsstandort in Rowlett/Texas, USA, sowie auf gezielte Kapazitätserweiterungen.
Frank Lorenz-Dietz, Mitglied des Vorstands und CFO der SAF-HOLLAND SE kommentiert: „In einem anspruchsvollen Marktumfeld mit deutlich geringeren Umsätzen im Erstausrüstungsgeschäft lag unser Fokus klar auf Ergebnisqualität sowie auf der Sicherung unserer finanziellen Stabilität. Mit einer bereinigten EBIT-Marge von 9,5 % haben wir unsere operative Widerstandsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt. Zugleich ist es uns gelungen, Investitionen und Kosten konsequent zu steuern.“
SAF-HOLLAND wird die finalen, geprüften Zahlen mit ausführlichen Informationen zu den Segmenten, den Nachhaltigkeitsbericht, den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 sowie den Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2025 mit dem Geschäftsbericht am 19. März 2026 veröffentlichen. An diesem Tag findet auch eine Telefonkonferenz für Investoren und Analysten statt.
Die Geschäftszahlen in dieser Pressemitteilung sind aufgrund der ausstehenden externen Wirtschaftsprüfung sowie Genehmigung durch den Aufsichtsrat als vorläufig anzusehen.
Die SAF-HOLLAND SE ist ein international führender Hersteller von fahrwerksbezogenen Baugruppen und Komponenten für Trailer, Lkw und Busse. Durchschnittlich rund 5.600 engagierte Mitarbeitende weltweit erwirtschafteten im Jahr 2025 einen Umsatz von etwa 1,73 Mrd. Euro.
Die Produktpalette umfasst unter anderem Achs- und Federungssysteme für Trailer sowie Sattelkupplungen und Kupplungssysteme für Lkw, Anhänger und Sattelauflieger als auch Brems- und EBS-Systeme. Daneben entwickelt SAF-HOLLAND innovative Produkte zur Erhöhung der Effizienz, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit von Nutzfahrzeugen. Mit den Marken SAF, Holland, Haldex, Assali Stefen, KLL, Neway, Tecma, V.Orlandi und York erreichte der Konzern im Jahr 2025 in den wichtigsten Regionen weltweit starke Marktpositionen unter den Top 3.
Auf sechs Kontinenten beliefert SAF-HOLLAND Hersteller im Erstausstattungsmarkt. Im Aftermarket-Geschäft liefert das Unternehmen Ersatzteile an die Servicenetzwerke der Hersteller sowie an den Großhandel und über ein umfassendes globales Vertriebsnetz an Endkunden und Servicestützpunkte.
SAF-HOLLAND SE ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und zählt zu den Werten des SDAX (ISIN: DE000SAFH001). Weitere Information erhalten Sie unter www.safholland.com.
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Unternehmen: SAF-HOLLAND SE
Hauptstraße 26
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Telefon: +49 6095 301-949
E-Mail: [email protected]
Internet: www.safholland.com
ISIN: DE000SAFH001
WKN: SAFH00
Indizes: SDAX
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