PATRIZIA Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025: Starkes EBITDA-Wachstum und Erhöhung der Dividende pro Aktie
04.03.2026 ()
PATRIZIA SE / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Prognose
PATRIZIA Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025: Starkes EBITDA-Wachstum und Erhöhung der Dividende pro Aktie
04.03.2026 / 17:42 CET/CEST
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· Starker Anstieg des EBITDA auf 63,0 Mio. EUR (2024: 46,5 Mio. EUR) aufgrund anhaltender Kostendisziplin und verbesserter Performance der bilanziellen Seed- und Co-Investments
· Verwaltungsgebühren in Höhe von 233,4 Mio. EUR übersteigen die Aufwandsposten in Höhe von 224,8 Mio. EUR
· Gestiegenes Kundeninteresse an Real Assets führt zu Anstieg des eingeworbenen Eigenkapitals von 22,1% gegenüber dem Vorjahr, während die AUM trotz negativer Währungseffekte mit 56,2 Mrd. EUR nahezu stabil bleiben
· Vorgeschlagene Dividende pro Aktie von 0,36 EUR (+2,9% gegenüber dem Vorjahr), vollständig gedeckt durch einen verbesserten operativen Cashflow von 57,6 Mio. EUR (2024: 12,6 Mio. EUR)
· Die EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2026 in einer Bandbreite von 60,0 - 75,0 Mio. EUR impliziert einen moderaten Anstieg der Gebühreneinnahmen insgesamt bei weiterhin aktivem Kostenmanagement
*Augsburg, 4. März 2026.* PATRIZIA, ein führender unabhängiger Investment Manager für Real Assets, hat heute vorläufige, ungeprüfte Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Das Unternehmen steigerte das *EBITDA* um 35,4% auf 63,0 Mio. EUR (2024: 46,5 Mio. EUR). Die anhaltende Kostendisziplin innerhalb einer gestrafften Organisation, das Wachstum der Verwaltungsgebühren und die verbesserte Performance der bilanziellen Seed- und Co-Investments führten dazu, dass das EBITDA das obere Ende der bereits im Jahresverlauf angehobenen Prognosespanne erreichte.
Die wiederkehrenden *Verwaltungsgebühren* in Höhe von 233,4 Mio. EUR (2024: 228,4 Mio. EUR) kehrten zum Wachstum zurück und überstiegen die Aufwandsposten, womit das strategische Ziel, die Finanzergebnisse der Gesellschaft unabhängiger vom allgemeinen Marktumfeld zu machen, in 2025 erreicht wurde. Effizienzmaßnahmen führten zu einem deutlichen Rückgang der *Aufwandsposten* um 10,2% auf 224,8 Mio. EUR (2024: 250,2 Mio. EUR).
Aufgrund des hohen Anteils von Transaktionen mit „All-in“ Gebührenstrukturen sanken die *Transaktionsgebühren* auf 7,4 Mio. EUR (2024: 14,5 Mio. EUR), obwohl das Transaktionsvolumen - signed und closed - für unsere Kunden deutlich gestiegen ist. Die *leistungsabhängigen Gebühren* sanken im Rahmen der Erwartungen des Managements auf 18,0 Mio. EUR (2024: 21,2 Mio. EUR).
Die *Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands und Co-Investments *verbesserten sich auf 16,9 Mio. EUR (2024: 2,6 Mio. EUR), was auf eine deutlich verbesserte Performance der bilanziellen Seed- und Co-Investments zurückzuführen ist.
*Sonstige Erträge* in Höhe von 14,2 Mio. EUR (2024: 41,0 Mio.) trugen strategiekonform deutlich weniger stark als im Vorjahr zum EBITDA bei, und erhöhten damit die Ergebnisqualität.
Das *Reorganisationsergebnis* in Höhe von -2,1 Mio. EUR (2024: -10,9 Mio. EUR) wirkte sich geringer auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2025 aus, wobei die erzielten Effizienzen zu weiteren Kosteneinsparungen im Jahr 2026 führen sollten.
Insgesamt gelang es der Gesellschaft im Jahr 2025, die *Ergebnisqualität* durch ein Wachstum sowohl bei den Verwaltungsgebühren als auch bei den Netto-Erträgen aus Verkäufen des Eigenbestands und Co-Investments zunehmend zu verbessern und gleichzeitig die *Kosten* weiter zu senken.
Die *Assets under Management (AUM)* blieben mit 56,2 Mrd. EUR zum 31. Dezember 2025 nahezu stabil (31. Dezember 2024: 56,4 Mrd. EUR).
*Investitionen in Real Assets gewinnen wieder an Dynamik*
PATRIZIA blieb auch im Jahr 2025 für Kunden ein aktiver Investor in Infrastruktur- und Immobilieninvestments. Die Investitionsbereitschaft der Kunden gewann wieder an Dynamik, auch weil die Investitionen in Immobilien in der zweiten Jahreshälfte 2025 wieder an Fahrt aufnahmen. Auf der Grundlage der ausstehenden offenen Eigenkapitalzusagen für Transaktionen für Kunden setzte die Gesellschaft Investmentstrategien in Transaktionen um. Das Transaktionsvolumen - signed und closed - nahm im Vergleich zum Vorjahr zu. Die *abgeschlossenen (closed) Ankäufe* stiegen um 24,1% auf 2,2 Mrd. EUR (2024: 1,8 Mrd. EUR). Gleichzeitig stiegen die *abgeschlossenen (closed) Verkäufe* um 10,8% auf 1,3 Mrd. EUR (2024: 1,1 Mrd. EUR).
Die Nachfrage der Kunden nach Investitionen in Real Assets stieg im Laufe des Jahres 2025 an, was zu einem erfolgreichen Anstieg des eingeworbenen Eigenkapitals führte. Das *von Kunden eingeworbene Eigenkapital* stieg um 22,1% auf 1,2 Mrd. EUR (2024: 1,0 Mrd. EUR). Zum 31. Dezember 2025 beliefen sich die ausstehenden offenen Eigenkapitalzusagen, die für Investitionen für Kunden über verwaltete Fonds zur Verfügung standen, auf 1,3 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 1,3 Mrd. EUR).
Die *Assets under Management* blieben in 2025 mit 56,2 Mrd. EUR nahezu stabil (31. Dezember 2024: 56,4 Mrd. EUR). Die Bewertungen der verwalteten Vermögenswerte haben sich in 2025 weiter stabilisiert; Bewertungseffekte wirkten sich mit 0,2 Mrd. EUR positiv auf die Entwicklung der AUM im Jahresvergleich aus. Demgegenüber führten negative Währungseffekte (insbesondere in H1 2025) zu einem Rückgang der AUM um 0,7 Mrd. EUR im Geschäftsjahr 2025. Diese externen Markteffekte wurden durch Liquiditätszuflüsse und der erstmaligen Einbeziehung von gebührengenerierenden, nicht abgerufenen Kapitalzusagen in die AUM-Berechnung seit dem 31. Dezember 2025 nahezu ausgeglichen.
Asoka Wöhrmann, CEO der PATRIZIA SE, kommentiert: „Wir haben uns erfolgreich darauf konzentriert, Prozesse zu straffen, die Effizienz zu steigern und damit die Ergebnisqualität zu verbessern. Wir betreiben nun eine integrierte Investitionsplattform und sind gut positioniert, um die sich bietenden Chancen zu nutzen. Die Stimmung der Investoren im Immobilienbereich hat sich stabilisiert, und die Infrastrukturmärkte zeigten eine ermutigende Dynamik, unterstützt durch die Beschleunigung der Energy-Transition und das wachsende Interesse an Vermögenswerten mit Bezug zur Kreislaufwirtschaft. Der Beginn eines neuen Investitionszyklus im Jahr 2026 wird unseren Kunden renditestärkere Investitionsmöglichkeiten bieten und zu einem profitablen Geschäftswachstum führen.“
*Finanzielle Performance verbesserte sich im Geschäftsjahr 2025 aufgrund von Kostensenkungsmaßnahmen*
Infolge strikter Kostendisziplin, erzielter Effizienzsteigerungen und eines verbesserten Co-Investment Ergebnisses stieg das *EBITDA* deutlich auf 63,0 Mio. EUR (2024: 46,5 Mio. EUR). Die *EBITDA Marge* stieg auf 22,9% (2024: 17,5%; +5,4 Prozentpunkte).
Die wiederkehrenden Verwaltungsgebühren in Höhe von 233,4 Mio. EUR (2024: 228,4 Mio. EUR) kehrten zum Wachstum zurück und überkompensierten die *Aufwandsposten*. *Leistungsabhängige Gebühren* in Höhe von 18,0 Mio. EUR (2024: 21,2 Mio. EUR) und *Transaktionsgebühren* in Höhe von 7,4 Mio. EUR (2024: 14,5 Mio. EUR) trugen zu den *Gebühreneinnahmen insgesamt* in Höhe von 258,8 Mio. EUR (2024: 264,1 Mio. EUR) bei.
Die *Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands und Co-Investments *verbesserten sich deutlich auf 16,9 Mio. EUR (2024: 2,6 Mio. EUR). Während die *Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands *aufgrund der Mieterlöse aus eigenen Seed-Investitionen auf 10,4 Mio. EUR (2024: 8,7Mio. EUR) stiegen, normalisierte sich das *Co-Investment Ergebnis* im Geschäftsjahr 2025 auf 6,5 Mio. EUR (2024: -6,2 Mio. EUR), nachdem es im Vorjahr durch einmalige negative Effekte aus at-equity-bilanzierten Unternehmen belastet worden war.
Die *Aufwandsposten* wurden durch konsequente Kostendisziplin und Effizienzmaßnahmen aktiv um 10,2% auf 224,8 Mio. EUR (2024: 250,2 Mio. EUR) gesenkt. Wesentliche Treiber waren der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 19,1% auf 66,8 Mio. EUR (2024: 82,6 Mio. EUR) und des Personalaufwandes um 5,7% auf 142,3 Mio. EUR (2024: 150,9 Mio. EUR). Der Aufwand für bezogene Leistungen lag mit 15,7 Mio. EUR (2024: 16,5 Mio. EUR) leicht unter dem Vorjahreswert.
Die *Sonstigen Erträge* in Höhe von 14,2 Mio. EUR (2024: 41,0 Mio. EUR) normalisierten sich wie erwartet im Geschäftsjahr 2025 aufgrund geringerer Auflösungen von Rückstellungen und einmaliger positiver Entkonsolidierungseffekte im Vorjahr.
Das *Reorganisationsergebnis* verbesserte sich deutlich auf -2,1 Mio. EUR (2024: -10,9 Mio. EUR).
Der *Konzernjahresüberschuss *hat sich deutlich auf 16,4 Mio. EUR verbessert (2024: 2,4 Mio. EUR). Dies ist vor allem auf die positive Entwicklung des EBITDA zurückzuführen.
*Positive Entwicklung des operativen Cashflows*
Die deutlich verbesserte Ertragsentwicklung und das optimierte Working Capital Management haben zu einem erheblichen Anstieg des *operativen Cashflows *des Konzerns im Jahr 2025 geführt. Der operative Cashflow stieg auf 57,6 Mio. EUR (2024: 12,6 Mio. EUR) und übertraf die im Jahr 2025 für das Geschäftsjahr 2024 geleisteten Dividendenzahlungen in Höhe von 30,3 Mio. EUR damit deutlich. Aufgrund der verbesserten Cash-Generierung konnte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 zusätzliches Kapital in strategische Co-Investments investieren und gleichzeitig eine unverändert hohe finanzielle Flexibilität aufrechterhalten.
*Finanzausblick 2026*
Vor dem Hintergrund sich verbessernder Finanzierungsbedingungen, sich stabilisierenden Bewertungsniveaus der AUM und einer allmählichen Erholung der Marktaktivität rechnet PATRIZIA für 2026 mit höheren Fundraising-Volumina und einer verstärkten Transaktionsaktivität im Vergleich zu 2025. Die kombinierten Auswirkungen des verstärkten Fundraisings, selektiver Bewertungs-unterstützung und zunehmender Marktaktivität dürften zu einem moderaten Anstieg der AUM führen. Dementsprechend erwartet PATRIZIA, dass die *AUM* am Jahresende 2026 in einer Spanne zwischen 55,0 - 60,0 Mrd. EUR liegen werden, ohne Berücksichtigung möglicher Währungseffekte.
Das *EBITDA* für das Geschäftsjahr 2026 wird zwischen 60,0 - 75,0 Mio. EUR erwartet, verglichen mit einem EBITDA von 63,0 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2025. PATRIZIA prognostiziert einen moderaten Anstieg der Gebühreneinnahmen insgesamt bei einem gleichzeitig fortgesetzten Rückgang der Aufwandsposten auf Basis eines weiterhin aktiven Kostenmanagements. Insgesamt dürfte dies zu einer weiteren Verbesserung des EBITDA gegenüber dem Geschäftsjahr 2025 führen.
Die *EBITDA Marge* wird entsprechend für das Geschäftsjahr 2026 in einer Spanne zwischen 22,0% - 26,5% (2025: 22,9%) erwartet.
*Achte Erhöhung der Dividende pro Aktie in Folge vorgeschlagen*
Der Verwaltungsrat von PATRIZIA schlägt – unterstützt von den geschäftsführenden Direktoren der Gesellschaft – vor, die Dividende pro Aktie um 2,9% auf 0,36 EUR (2024: 0,35 EUR) zu erhöhen. Der Vorschlag basiert auf der kommunizierten Dividendenpolitik und berücksichtigt die im Jahr 2025 erzielten finanziellen Fortschritte der Gesellschaft in Bezug auf den operativen Cashflow, das EBITDA, den Periodenüberschuss und die weiter gestärkten Bilanzkennzahlen mit einer Eigenkapitalquote von deutlich über 70%. Bei Annahme durch die Hauptversammlung im Juni 2026 wäre dies die achte Dividendenerhöhung pro Aktie in Folge und entspricht beim aktuellen Aktienkurs einer Dividendenrendite von rund 4,6%.
Martin Praum, CFO der PATRIZIA SE, fügt hinzu: „Durch diszipliniertes Kostenmanagement und eine stärkere operative Fokussierung haben wir die Qualität und Resilienz unserer Erträge gestärkt. Die wiederkehrenden Verwaltungsgebühren decken unsere Aufwandsposten nun vollständig ab, was die strukturelle Stärke unserer Plattform mit einem höheren operativen Hebel für das erwartete Wachstum in 2026 unterstreicht. Gleichzeitig haben wir die Bilanz, die Finanz- und Liquiditätssituation der PATRIZIA durch unsere strategischen Maßnahmen weiter im Jahr 2025 gestärkt.“
*PATRIZIA: Investmentmanager für internationale Smart Real Assets*
PATRIZIA bietet seit mehr als 40 Jahren Investitionsmöglichkeiten in Smart Real Assets für institutionelle, semi-professionelle und private Anleger, mit Fokus auf Immobilien und Infrastruktur. Die Investmentlösungen von PATRIZIA basieren auf den „DUEL“- Megatrends – Digitalisierung, Urbanisierung, Energiewende sowie modernes Leben – und nutzen die Chancen, die sich aus diesen transformativen globalen Veränderungen ergeben. PATRIZIA managt derzeit ein verwaltetes Vermögen von ungefähr 56 Mrd. EUR (AUM) und beschäftigt rund 800 Mitarbeiter an 26 Standorten weltweit.
PATRIZIA hat sich seit seiner Gründung dem Ziel verschrieben, einen positiven Beitrag zu leisten. Seit 1992 engagiert sich das Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit dem Bunten Kreis in Deutschland für die Nachsorge schwerstkranker Kinder. Seit 1999 hat die PATRIZIA Foundation mehr als 800.000 Kindern und Jugendlichen weltweit Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und einem sicheren Zuhause verschafft, um ihnen ein besseres, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.patrizia.ag und www.patrizia.foundation
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