MAX Automation SE stärkt Kapitalstruktur und verbessert Working Capital im herausfordernden Geschäftsjahr 2025
20.03.2026 ()
MAX Automation SE / Schlagwort(e): Jahresbericht/Jahresergebnis
MAX Automation SE stärkt Kapitalstruktur und verbessert Working Capital im herausfordernden Geschäftsjahr 2025
20.03.2026 / 07:30 CET/CEST
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PRESSEMITTEILUNG
*MAX Automation SE stärkt Kapitalstruktur und verbessert Working Capital im herausfordernden Geschäftsjahr 2025*
· *Umsatz sinkt aufgrund geringeren Auftragsbestands zu Jahresbeginn sowie projektbedingter Verschiebungen auf 334,5** **Mio.** **Euro (12M** **2024: 366,0** **Mio.** **Euro)*
· *Operatives Ergebnis (EBITDA) umsatz- und einmalkostenbedingt bei 15,6** **Mio.** **Euro (12M** **2024: 29,3** **Mio.** **Euro) – EBITDA-Marge sinkt auf 4,7** **% (12M** **2024: 8,0** **%)*
· *Auftragseingang verbessert sich auf 338,8** **Mio.** **Euro (12M** **2024: 314,4** **Mio.** **Euro)** **getragen von Großaufträgen in den Segmenten NSM** **+** **Jücker und ELWEMA*
· *Auftragsbestand zum Ende des Jahres mit 154,4** **Mio.** **Euro auf Vorjahresniveau (31.** **Dezember** **2024: 154,3** **Mio.** **Euro)*
· *Nettoverschuldung sinkt auf 31,5** **Mio.** **Euro (31.** **Dezember** **2024: 58,2** **Mio.** **Euro); Eigenkapitalquote steigt auf 57,0** **% (31.** **Dezember** **2024: 54,6** **%)*
· *Ausblick 2026 mit moderater Stabilisierung der Nachfrage: Umsatz zwischen 320** **Mio.** **Euro und 370** **Mio.** **Euro sowie EBITDA zwischen 12** **Mio.** **Euro und 18** **Mio.** **Euro**Hamburg, 20.** **März** **2026 *–* *Die MAX Automation SE (ISIN DE000A2DA588), eine Finanz- und Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf wachstums- und cashflowstarke Unternehmen in Nischenmärkten, hat das Geschäftsjahr 2025 in einem weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld mit einem verbesserten Auftragseingang und einer gestärkten Kapitalstruktur abgeschlossen. Umsatz und operatives Ergebnis blieben aufgrund des niedrigeren Auftragsbestands zu Jahresbeginn sowie projektbedingter Verschiebungen und Einmalkosten im Zusammenhang mit Kostenreduzierungsmaßnahmen hinter dem Vorjahr zurück. Durch konsequentes Working-Capital-Management und eine weitere Teilrückführung des Konsortialkredits konnte die Nettoverschuldung auf 31,5 Mio. Euro nahezu halbiert werden.
*AUFTRAGSEINGANG IN ANHALTEND HERAUSFORDERNDEM UMFELD VERBESSERT*
Der konsolidierte *Auftragseingang* der *MAX Gruppe* verbesserte sich im Geschäftsjahr 2025 um 7,8 % auf 338,8 Mio. Euro (12M 2024: 314,4 Mio. Euro). Wachstumstreiber waren insbesondere die Segmente NSM + Jücker mit Großaufträgen in der Verpackungsautomation sowie ELWEMA. In den Segmenten bdtronic Gruppe und Vecoplan Gruppe konnte sich die im Jahresverlauf beobachtete Marktbelebung nicht nachhaltig festigen. Der *Auftragsbestand* der *MAX Gruppe* zum Ende des Jahres lag mit 154,4 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (31. Dezember 2024: 154,3 Mio. Euro).
*UMSATZ- UND ERGEBNISENTWICKLUNG DURCH GERINGEN AUFTRAGSBESTAND ZU JAHRESBEGINN UND EINMALKOSTEN BELASTET*
Die *Umsatzerlöse* der *MAX Gruppe* sanken im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 deutlich aufgrund des geringeren Auftragsbestands zu Jahresbeginn sowie zeitlich verzögerter Umsatzrealisierung neuer Aufträge um 8,6 % auf 334,5 Mio. Euro (12M 2024: 366,0 Mio. Euro). Im Jahresverlauf stabilisierte sich das operative Geschäft, der Rückstand aus dem ersten Halbjahr konnte jedoch nicht vollständig aufgeholt werden.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (*EBITDA*) der *MAX Gruppe* reduzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 besonders stark – insbesondere umsatzbedingt sowie infolge von Einmalkosten um 46,8 % auf 15,6 Mio. Euro (12M 2024: 29,3 Mio. Euro). Die auf den Umsatz bezogene EBITDA-Marge verringerte sich entsprechend auf 4,7 % (Vorjahr: 8,0 %).
Der Mittelzufluss im *operativen Cashflow *der MAX Gruppe verbesserte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 deutlich auf 38,7 Mio. Euro (12M 2024: 19,0 Mio. Euro). Der *Cashflow aus Investitionstätigkeit *verzeichnete einen Mittelabfluss von 4,7 Mio. Euro (12M 2024: Mittelzufluss von 54,4 Mio. Euro). Der *Cashflow aus Finanzierungstätigkeit* verzeichnete einen Mittelabfluss von 31,7 Mio. Euro (12M 2024: Mittelabfluss von 90,2 Mio. Euro). Der *Finanzmittelbestand gemäß Bilanz *erhöhte sich auf 12,8 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 9,0 Mio. Euro).
Das *Working Capital* der MAX Gruppe lag zum 31. Dezember 2025 mit 73,7 Mio. Euro deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (31. Dezember 2024: 105,3 Mio. Euro), was insbesondere auf den konsequenten Abbau der Vorratsbestände in allen Segmenten sowie höhere erhaltene Anzahlungen in den Segmenten ELWEMA und NSM + Jücker zurückzuführen ist. Die *Nettoverschuldung* (inklusive Leasing) reduzierte sich besonders stark auf 31,5 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 58,2 Mio. Euro). Die Nettoverschuldung (exklusive Leasing) sank entsprechend auf 17,1 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 40,8 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg auf 57,0 % (31. Dezember 2024: 54,6 %).
*Guido Mundt, Verwaltungsratsvorsitzender der MAX Automation SE:* „Die MAX Gruppe hat 2025 in einem schwierigen Umfeld Stabilität bewiesen. Wir haben die Kapitalstruktur deutlich verbessert, die Verschuldung nahezu halbiert und mit einem verbesserten Auftragseingang eine solide Ausgangsbasis für 2026 geschaffen. Finanziell hat sich die MAX Gruppe sowohl auf der Fremd- als auch auf der Eigenkapitalseite weiter verbessert. Im laufenden Geschäftsjahr 2026 liegen unsere Prioritäten auf der Erreichung der operativen Ziele unserer Tochtergesellschaften und angesichts der von uns nur bedingt beeinflussbaren gesamt- und branchenwirtschaftlichen Herausforderungen verständlicherweise auf dem Cash-Management und damit der Gewährleistung der Stabilität des Konzerns. Gleichzeitig behalten wir ein aktives Kostenmanagement fest im Blick, um unsere Effizienz weiter zu steigern und die finanzielle Flexibilität der Gruppe zu stärken. Darüber hinaus beschäftigen wir uns unverändert intensiv mit der strategischen Ausrichtung unserer Tochtergesellschaften und deren Wachstums- und Wertschöpfungspotenzialen sowie der generellen strategischen Weiterentwicklung der MAX Gruppe.”
*AUSBLICK 2026 MIT MODERATER STABILISIERUNG DER NACHFRAGE*
Die MAX Gruppe startet mit einem Auftragsbestand von 154,4 Mio. Euro in das Geschäftsjahr 2026. Vor dem Hintergrund anhaltender makroökonomischer und geopolitischer Unsicherheiten erwarten die geschäftsführenden Direktoren eine moderate Stabilisierung der Nachfrage mit einer schrittweisen Verbesserung in einzelnen Segmenten. Das Umfeld bleibt geprägt von geopolitischen Spannungen, anhaltenden Konflikten und möglichen Auswirkungen auf Energiepreise, Rohstoffmärkte und globale Lieferketten. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der seit Ende Februar 2026 eskalierten militärischen Auseinandersetzung im Nahen Osten sind derzeit noch nicht abschließend absehbar. Die Bandbreite der Prognose berücksichtigt zudem mögliche Aufwendungen im Zusammenhang mit potenziell ergänzenden Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Effizienz- und Kostenstrukturen. Insgesamt erwartet die MAX Gruppe für das Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz zwischen 320 Mio. Euro und 370 Mio. Euro sowie ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 12 Mio. Euro und 18 Mio. Euro.
*WECHSEL IN DEN GENERAL STANDARD*
Wie bereits am 1. Dezember 2025 kommuniziert, hat die MAX Automation SE den Wechsel ihrer Börsennotierung innerhalb des regulierten Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse vom Prime Standard in den General Standard vollzogen. Der Segmentwechsel wurde mit Ablauf des 18. März 2026 wirksam. Dieser Schritt erfolgt im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Kapitalmarktstrategie. Ziel ist es, den administrativen Aufwand und die damit verbundenen Kosten zu reduzieren. Gleichzeitig sollen Ressourcen stärker auf die operative Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe sowie strategische Wachstumsinitiativen konzentriert werden.
Die MAX Automation SE beabsichtigt, auch künftig eine verlässliche und kontinuierliche Kapitalmarktkommunikation sicherzustellen und weiterhin regelmäßig über die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft zu informieren.
*KENNZAHLEN DER GRUPPE (FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSBEREICHE) IM ÜBERBLICK*
* Stichtagsvergleich 31. Dezember 2025 zu 31. Dezember 2024
*DETAILLIERTE FINANZINFORMATIONEN*
Der Jahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2025 der MAX Automation SE steht unter https://www.maxautomation.com/investor-relations/finanzberichte als Download zur Verfügung.
Susan Hoffmeister
CROSS ALLIANCE communication GmbH
Tel.: +49 – 89 – 125 09 03 33 [email protected]
www.crossalliance.de
*ÜBER DIE MAX AUTOMATION SE*
Die MAX Automation SE mit Sitz in Hamburg ist eine mittelständische Finanz- und Beteiligungsgesellschaft, die sich auf das Management und den Erwerb von Beteiligungen an wachstums- und cashflowstarken Unternehmen in Nischenmärkten konzentriert. Die Produkte und Lösungen der Portfoliounternehmen werden in verschiedenen Endindustrien und für zahlreiche industrielle Anwendungen eingesetzt, unter anderem in der Automobil-, Elektronik-, Recycling-, Rohstoffverarbeitungs- und Verpackungsindustrie sowie in der Medizintechnik. Die MAX Automation SE notiert im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN DE000A2DA588).
www.maxautomation.com
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