Heidelberg Pharma gibt Finanzzahlen bekannt und berichtet über Geschäftsverlauf 2025 und Prognose 2026
26.03.2026 ()
Heidelberg Pharma AG / Schlagwort(e): Jahresbericht
Heidelberg Pharma gibt Finanzzahlen bekannt und berichtet über Geschäftsverlauf 2025 und Prognose 2026
26.03.2026 / 07:07 CET/CEST
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*PRESSEMITTEILUNG*
*Heidelberg Pharma gibt Finanzzahlen bekannt und berichtet über Geschäftsverlauf 2025 und Prognose 2026 *
· Vielversprechende Fortschritte in der klinischen Entwicklung von pamlectabart tismanitin (HDP-101) und Erhalt des Fast-Track-Status durch die FDA
· Verzögerung geplanter Meilensteinzahlung infolge regulatorischer Entwicklungen beim Partner Telix führte zu striktem Kostensenkungsprogramm, Finanzzahlen haben Erwartungen nicht getroffen
· Dr. Dongzhou Jeffery Liu neuer Vorstandsvorsitzender
· Zahlung von 20 Mio. USD von Soleus Capital verlängert Finanzierungsreichweite bis Mitte 2027
· Telefonkonferenz am *26. März 2026 um 14:00 Uhr* *MEZ** *
*Ladenburg, 26. März 2026 – *Die Heidelberg Pharma AG (FWB: HPHA), ein Entwickler innovativer Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs), hat heute die Finanzzahlen und den Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2025 (1. Dezember 2024 – 30. November 2025) sowie den Ausblick für 2026 veröffentlicht.
*Dr. Dongzhou Jeffery Liu, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg Pharma*, kommentierte: „Das Jahr 2025 war für Heidelberg Pharma von erheblichen Herausforderungen geprägt, insbesondere durch die unerwartete Verzögerung bei der Zulassung von TLX250-Px und der damit verbundenen erwarteten Meilensteinzahlung. Wir haben darauf entschlossen reagiert, unsere Organisation verschlankt und unsere Ressourcen konsequent auf die Weiterentwicklung unseres führenden ATAC-Kandidaten pamlectabart tismanitin (HDP-101) konzentriert. Denn wir sind überzeugt davon, dass die bislang erzielten klinischen Fortschritte, darunter mehrere vollständige Remissionen, das Entwicklungspotenzial von pamlectabart tismanitin (HDP-101) für Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom bestätigen. Unser Fokus liegt nun darauf, zeitnah die empfohlene Dosis für den Phase IIa-Teil der Studie festzulegen und die klinische Entwicklung konsequent voranzutreiben. Der kürzliche Start weiterer klinischer Studien bei unseren Partnern Takeda und Huadong sind wichtig, auch um die Schlagkraft und das Alleinstellungsmerkmal unserer ADC-Technologie auf Basis des einzigartigen Toxins Amanitin noch breiter zu validieren.“
*Walter Miller, Vorstand für Finanzen*, ergänzte: „In den vergangenen Monaten haben wir intensiv an der Sicherung unserer Finanzierung gearbeitet und mit der Einbindung von Soleus Capital und der damit verbundenen Vorabzahlung in Höhe von 20 Mio. USD eine tragfähige Lösung erreicht. Zusammen mit den massiven Kostensparmaßnahmen sichert diese Vereinbarung unsere Finanzierungsreichweite bis Mitte 2027 und schafft eine solide Grundlage für die weitere klinische Entwicklung von pamlectabart tismanitin. Wir sind überzeugt, dass die fortschreitende klinische Validierung unseres Kandidaten die Attraktivität unserer Technologie für potenzielle Partner erhöhen und damit auch den Wert unseres Unternehmens wieder stärken wird.“
*Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr 2025 und in den letzten Monaten *
· *Klinische Entwicklung von HDP-101 (pamlectabart tismanitin) macht weitere Fortschritte: *Der auf Amanitin basierende ADC-Kandidat pamlectabart tismanitin wird in einer klinischen Phase I/IIa-Studie zur Behandlung des rezidivierten oder refraktären Multiplen Myeloms untersucht. Die Studie befindet sich in einer fortgeschrittenen Dosiseskalationsphase, derzeit werden Patienten in der zehnten Kohorte behandelt. Der Kandidat zeigte bislang ein günstiges Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil ohne dosislimitierende Toxizitäten.
In der achten Kohorte mit einer Dosis von 140 µg/kg wurden ermutigende Anzeichen für eine klinische Wirksamkeit beobachtet, darunter eine partielle Remission, eine sehr gute partielle Remission sowie zwei stringente vollständige Remissionen, bei denen keine Tumorzellen im Blut und Knochenmark nachweisbar sind. Diese Ergebnisse ergänzen frühere positive Beobachtungen und unterstützten das Potenzial von pamlectabart tismanitin als mögliche Behandlungsoption für Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom.
Die neunte Kohorte mit einer erhöhten Dosis von 175 µg/kg ist inzwischen abgeschlossen, aber noch nicht komplett ausgewertet. Der Sicherheitsprüfungsausschuss (Safety Review Committee, SRC) befand die Dosisstufe jedoch als sicher und verträglich und empfahl die Fortsetzung der Studie mit der Kohorte 10 und einer Dosisstufe von 218 µg/kg.
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA erteilte pamlectabart tismanitin im Oktober den Fast-Track-Status, der häufigere Interaktionen mit der Behörde sowie beschleunigte regulatorische Verfahren ermöglicht. Die FDA erkennt damit das Potenzial von HDP-101 zur Behandlung einer schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankung mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf an.
· *Anpassung der Vereinbarung mit HealthCare Royalty: *Im März 2025 vereinbarten Heidelberg Pharma und HealthCare Royalty (HCRx) eine Änderung des bestehenden Lizenzvertrags vom März 2024, wodurch Heidelberg Pharma eine sofortige Zahlung in Höhe von 20 Mio. USD erhielt. Gleichzeitig entfiel der umsatzabhängige Meilenstein in Höhe von 15 Mio. USD für das Jahr 2025, und die ursprünglich vereinbarte Zahlung bei FDA-Zulassung von TLX250-Px wurde von 75 Mio. USD auf 70 Mio. USD reduziert, mit weiteren signifikanten Kürzungen bei einer Zulassung nach 2025.
· *Entwicklungen beim Partner Telix außerhalb der ATAC-Technologie verzögern potenzielle Meilensteinzahlung:* Am 27. August 2025 erhielt Telix Pharmaceuticals Limited, Melbourne, Australien (Telix), für das Diagnostikum TLX250-Px einen Complete Response Letter (CRL) der FDA aufgrund von Mängeln im CMC-Bereich (Chemistry, Manufacturing and Controls). Die FDA forderte zusätzliche Daten zur Vergleichbarkeit zwischen dem in der klinischen Phase III-Studie verwendeten Produkt und dem kommerziellen Herstellungsprozess an. Zudem müssen Mängel bei zwei externen Produktions- und Lieferkettenpartnern vor einer erneuten Einreichung behoben werden. Telix arbeitet an der Behebung der Mängel; aktualisierte Zeitpläne sollen folgen.
Heidelberg Pharma hat gemäß Lizenzvereinbarung Anspruch auf Meilensteinzahlungen und Umsatzbeteiligungen im zweistelligen Prozentbereich bei einer Marktzulassung von TLX250-Px. Ein Teil der künftigen Lizenzgebühren wurde 2024 an HealthCare Royalty (HCRx) verkauft, mit einer Anpassung des Vertrages im März 2025. Da die Marktzulassung bislang nicht erfolgte, verzögert sich die erwartete Meilensteinzahlung von HCRx entsprechend.
· *Strategische Fokussierung und Kostensparmaßnahmen:** *Aufgrund der weiterhin erwarteten, aber verzögerten und niedrigeren Meilensteinzahlung von HCRx leitete Heidelberg Pharma am 25. September 2025 ein umfangreiches Programm zur Fokussierung und Kostensenkung ein, um die Finanzierungsreichweite des Unternehmens zu verlängern.
Heidelberg Pharma konzentriert sich seitdem auf die Weiterentwicklung des führenden auf Amanitin basierenden ADC-Kandidaten HDP-101 (pamlectabart tismanitin). Das zweite klinische Programm HDP-102 (ein ADC gegen CD37 zur Behandlung von Non-Hodgkin-Lymphomen) wurde pausiert, nachdem in der 2025 gestarteten Phase I-Studie drei Patienten der ersten Kohorte mit 40 µg/kg behandelt wurden. Für das dritte ADC HDP-103 zur Behandlung des metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms ist weiterhin geplant, die Unterlagen für einen Antrag auf eine klinische Studie vorzubereiten und gegebenenfalls auszulizenzieren.
Darüber hinaus werden die frühen Forschungsaktivitäten schrittweise eingestellt. Heidelberg Pharma prüft Möglichkeiten zur Auslizenzierung seiner präklinischen Programme. Die Belegschaft wird bis Mitte 2026 unternehmensweit um etwa 75 % reduziert.
· *Änderungen im Aufsichtsrat: *Am 15. Mai wurde in der ordentlichen Hauptversammlung der Heidelberg Pharma ein neuer Aufsichtsrat gewählt. Dr. Georg F. Baur, Dr. Mathias Hothum, Dr. Birgit Kudlek, Dr. Dongzhou Jeffery Liu und Dr. Yan Xia wurden wiedergewählt. Prof. Dr. Christof Hettich und Dr. Friedrich von Bohlen standen nicht mehr zur Wiederwahl. An deren Stelle wurden Dr. Karl Benedikt Biesinger und Dr. Klaus Schollmeier neu in den Aufsichtsrat gewählt. In der anschließenden konstituierenden Aufsichtsratssitzung wurde Dr. Biesinger zum neuen Vorsitzenden sowie Dr. Baur und Dr. Hothum zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
· *Veränderungen im Vorstand: *Im November 2025 übernahm Dr. Dongzhou Jeffery Liu das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Prof. Dr. Andreas Pahl, dessen Bestellung zum Mitglied und Sprecher des Vorstands im November widerrufen wurde. Dr. Liu war zuvor Mitglied des Aufsichtsrats von Heidelberg Pharma und schied daraus aus, um die Leitung des Vorstands zu übernehmen.
*Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode *
· *Meilensteinzahlung des Partners Takeda:* Im Januar 2026 erhielt Heidelberg Pharma von seinem Partner Takeda eine Meilensteinzahlung im Rahmen der bestehenden Lizenzvereinbarung. Die Zahlung wurde durch die Dosierung des ersten Patienten in einer klinischen Phase I/II-Studie mit einem von Takeda entwickelten ADC-Kandidaten ausgelöst, der auf der von Heidelberg Pharma lizenzierten ATAC-Technologie basiert.
· *Anpassung der Vereinbarung mit HealthCare Royalty und Beteiligung von Soleus Capital verlängert Finanzierungsreichweite: *Am 9. März 2026 änderten Heidelberg Pharma und HCRx die bestehende Lizenzvereinbarung und bezogen Soleus Capital Management, L.P. (Soleus Capital) als weiteren Finanzierungspartner ein. Die Vereinbarung beinhaltet eine Vorauszahlung von 20 Mio. USD von Soleus Capital sowie eine weitere Zahlung von 25 Mio. USD bei FDA-Zulassung von TLX250-Px, während die bestehende Meilensteinzahlung von HCRx fortbesteht, sich aber in ihrer Höhe im Zeitablauf verringert. Auf Basis der verfügbaren Mittel und der neuen Vereinbarung ist die Finanzierung des Unternehmens bis Mitte 2027 gesichert.
· *Meilensteinzahlung des Partners Huadong:* Am 18. März 2026 erreichte der Partner Huadong Medicine einen Entwicklungsmeilenstein im Rahmen der Lizenzvereinbarung für pamlectabart tismanitin, wodurch eine Meilensteinzahlung an Heidelberg Pharma ausgelöst wurde. Anlass war die Dosierung des ersten Patienten in einer Phase I-Bridging-Studie mit HDP-101 in China, in der Sicherheit, Verträglichkeit, Pharmakokinetik und Wirksamkeit bei chinesischen Patienten mit Plasmazellerkrankungen, einschließlich multiplem Myelom, untersucht werden.
*Finanzkennzahlen des Geschäftsjahres 2025 für den Heidelberg Pharma-Konzern*
Das Geschäftsjahr 2025 bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. Dezember 2024 bis zum 30. November 2025. Der Konsolidierungskreis umfasst die Gesellschaften Heidelberg Pharma AG und Heidelberg Pharma Research GmbH. Im Zuge der HCRx-Vereinbarung wurden 2024 die Gesellschaften HDP G250 AG & Co. KG sowie HDP G250 Beteiligungs GmbH gegründet. Diese beiden Gesellschaften sind unterhalb der Muttergesellschaft Heidelberg Pharma AG angegliedert, nicht operativ tätig und werden jeweils vollkonsolidiert.
Der Heidelberg Pharma-Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 *Umsatzerlöse und sonstige Erträge* in Höhe von 6,9 Mio. Euro (2024: 12,0 Mio. Euro).
Davon betrugen die *Umsätze* insgesamt 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: 6,9 Mio. Euro) und setzten sich vollständig aus den Kooperationsvereinbarungen für die ATAC-Technologie zusammen (Vorjahr: 6,8 Mio. Euro). Aus dem Servicegeschäft konnte im vergangenen Geschäftsjahr zusätzlich noch 0,1 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Infolge geringer ausgefallener Monetarisierung von Kooperationen einschließlich der entsprechenden Materiallieferungen, fiel der Umsatz 2025 damit gegenüber dem Vergleichsjahr plangemäß ab.
Die *sonstigen Erträge* betrugen 5,5 Mio. Euro (Vorjahr: 5,1 Mio. Euro) und waren im Wesentlichen durch die Bilanzierung von Wechselkurserträgen (3,2 Mio. Euro; Vorjahr: 0,4 Mio. Euro), Forschungszulagen und Fördermitteln der öffentlichen Hand (0,5 Mio. Euro; Vorjahr: 2,8 Mio. Euro) sowie einer 2025 vereinnahmten Meilensteinzahlung im Kontext eines früheren Minderheitsbeteiligungsverkaufs in Höhe von 1,4 Mio. Euro geprägt.
Die *betrieblichen Aufwendungen* einschließlich der Abschreibungen erhöhten sich 2025 mit 49,0 Mio. Euro deutlich gegenüber dem Vorjahr (32,6 Mio. Euro). Hierin beinhaltet sind Aufwendungen für die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen, welche sich auf 10,6 Mio. Euro belaufen und insbesondere für ausscheidendes Personal (1,9 Mio. Euro), belastende Verträge (0,7 Mio. Euro) und Abwertungen von Vermögenswerten (7,6 Mio. Euro) angefallen sind.
Die *Umsatzkosten *betreffen die mit dem Umsatz unmittelbar verbundenen Kosten des Konzerns. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für die Lieferung von Amanitin-Linker-Material an die Lizenzpartner. Diese Kosten beliefen sich 2025 auf 0,3 Mio. Euro und lagen damit wesentlich unter dem Vorjahreswert von 1,8 Mio. Euro. Sie entsprachen 1 % der betrieblichen Aufwendungen.
Die *Forschungs- und Entwicklungskosten *in Höhe von 38,7 Mio. Euro erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr (21,8 Mio. Euro) aufgrund gestiegener Kosten für die laufende klinische Studie mit pamlectabart tismanitin (HDP-101), dem Start der zweiten klinischen Studie mit HDP-102 sowie Aufwendungen für die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen (9,6 Mio. Euro). Diese Kategorie stellte mit 79 % der betrieblichen Aufwendungen weiterhin den größten Kostenblock dar.
Die *Verwaltungskosten *betrugen 7,6 Mio. Euro, lagen damit über dem Vorjahresniveau von 6,7 Mio. Euro und entsprachen 15 % der betrieblichen Aufwendungen. Hierin beinhaltet sind 1,0 Mio. € Aufwendungen für die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen.
Die *sonstigen Aufwendungen* für Aktivitäten im Bereich Geschäftsentwicklung, Vermarktung, kommerzielle Marktversorgung und alles Sonstige, welche hauptsächlich Personal- und Reisekosten umfassen, erhöhten sich geringfügig gegenüber dem Vorjahr auf 2,4 Mio. Euro (Vorjahr 2,3 Mio. Euro) und entsprachen 5 % der betrieblichen Aufwendungen.
Der Heidelberg Pharma-Konzern wies im Geschäftsjahr 2025 ein *Jahresergebnis* von - 42,3 Mio. Euro (Vorjahr: -19,4 Mio. Euro) aus. Das *Ergebnis je Aktie* sank von - 0,42 Euro im Vorjahr auf -0,91 Euro.
Der* monatliche Barmittelverbrauch* entsprach wie im Vorjahr 1,2 Mio. Euro. Zum Ende des Geschäftsjahres verfügte der Konzern über *liquide Mittel* in Höhe von 15,0 Mio. Euro (30. November 2024: 29,4 Mio. Euro).
Zum Geschäftsjahresende lag die *Bilanzsumme* bei 38,1 Mio. Euro (Vorjahr: 60,7 Mio. Euro). Wesentlich für die Reduktion war der Abfluss von Zahlungsmitteln.
Das *Eigenkapital *des Heidelberg Pharma-Konzerns betrug zum Ende der Berichtsperiode - 10,9 Mio. Euro (Vorjahr: 30,9 Mio. Euro) und entspricht einer Eigenkapitalquote von -28,6 % (Vorjahr: 50,8 %). Die hohen Sonderbelastungen im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 10,6 Mio. Euro trugen maßgeblich zu einem negativen Eigenkapital bei.
*Finanzausblick 2026 und Strategie*
Der Vorstand rechnet für den Heidelberg Pharma-Konzern für das Geschäftsjahr 2026 mit Umsätzen und sonstigen Erträgen zwischen insgesamt 11,0 Mio. Euro und 15,0 Mio. Euro.
Sollten sich Erträge und Aufwendungen wie erwartet entwickeln, dürfte sich die geplante Finanzmitteländerung im Geschäftsjahr 2026 für den Geschäftsbetrieb der Heidelberg Pharma gegenüber 2025 (-14,4 Mio. Euro) verbessern. Berücksichtigt in der Prognose sind die Zuflüsse durch Soleus Capital. Insofern könnte sich die Finanzmitteländerung zwischen 0,0 Mio. Euro und -4,0 Mio. Euro bewegen. Das würde einer durchschnittlichen Modifizierung pro Monat von 0,0 Mio. Euro bis -0,3 Mio. Euro entsprechen (2025: 1,2 Mio. Euro Mittelabfluss). Der Zahlungsmittelbestand zum kommenden Geschäftsjahresultimo sollte sich somit auf 11,0 Mio. Euro bis 15,0 Mio. Euro belaufen (2025: 15,0 Mio. Euro).
Heidelberg Pharma geht davon aus, dass die Kostensenkungsmaßnahmen inklusive der Personalreduktion bis Mitte des Jahres 2026 vollumfänglich umgesetzt und daher die betrieblichen Aufwendungen signifikant gesenkt werden können.
Auf Basis der aktuellen internen Planung ist der Konzern bis Mitte des Jahres 2027 finanziert.
^1 Ohne Berücksichtigung etwaiger Kapitalmaßnahmen
Heidelberg Pharma geht für die nächsten Jahre davon aus, dass die Aufwendungen die Erträge zusammengenommen übersteigen werden.
Heidelberg Pharma ist überzeugt, mit ihrer auf dem Toxin Amanitin basierenden ADC-Technologie zielgerichtete und hochwirksame Therapien für die Krebsbehandlung zu entwickeln, die von hohem medizinischem Nutzen für die Patienten sein könnten.
Kernelemente der Strategie sind die Entwicklung von pamlectabart tismanitin bis zum klinischen „Proof-of-Concept“, die Anbahnung von weiteren Forschungs-/Optionsverträgen für die Pipelineprojekte und deren Erweiterung auf langfristige Lizenzvereinbarungen.
*Einladung zur Bilanzpressekonferenz*
Heidelberg Pharma wird am Donnerstag, den *26.** **März** **2026 um 14:00** **Uhr** **MEZ* einen Audio-Webcast für Pressevertreter, Analysten und Investoren in englischer Sprache abhalten. Bitte registrieren Sie sich 10 Minuten vorab unter folgendem Link:
Sie erhalten per E-Mail Ihre Registrierungsbestätigung, die den Link zur Teilnahme am Audio-Webcast sowie Einwahldaten für die Teilnahme per Telefon enthält. Bitte beachten Sie, dass das Stellen von mündlichen und schriftlichen Fragen nur bei Online-Teilnahme möglich ist.
*Kennzahlen für den Heidelberg Pharma-Konzern*
*In Tsd. Euro* *2025 **^1*
*Tsd. Euro* *2024 **^1*
*Tsd. Euro*
*Ergebnis* * * * *
Umsatzerlöse 1.457 6.849
Sonstige Erträge 5.474 5.112
Betriebliche Aufwendungen (49.032) (32.626)
davon Forschungs- und Entwicklungskosten (38.779) (21.843)
Betriebsergebnis (42.100) (20.665)
Ergebnis vor Steuern (41.231) (19.382)
Jahresergebnis (42.281) (19.382)
Gesamtergebnis (42.281) (19.382)
Ergebnis je Aktie in Euro (unverwässert) (0,91) (0,42)
*Bilanz zum Periodenende*
Bilanzsumme 38.136 60.720
Liquide Mittel 14.976 29.422
Eigenkapital (10.918) 30.866
Eigenkapitalquote^2 in % (28,6) 50,8
* *
*Kapitalflussrechnung*
Operativer Cashflow (31.600) (29.588)
Cashflow aus der Investitionstätigkeit (135) (449)
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 18.346 16.077
*Mitarbeiter (Anzahl)*
Mitarbeiter am Jahresende^3 120 116
Mitarbeiter am Jahresende^3 (Vollzeitäquivalente) 111 105
1) Der Berichtszeitraum beginnt am 1. Dezember und endet am 30. November
2) Eigenkapital / Bilanzsumme
3) Inklusive Mitglieder des Vorstands
Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich Differenzen ergeben.
Der Geschäftsbericht einschließlich des gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschlusses wurde unter https://heidelberg-pharma.com/de/presse-investoren/mitteilungen-und-berichte/finanzberichte veröffentlicht.
*Kontakt *
*Heidelberg Pharma AG *
Sylvia Wimmer
Senior Director Corporate Communications
Tel.: +49 6203 1009 1004
E-Mail: [email protected]
Gregor-Mendel-Str. 22, 68526 Ladenburg * *
*IR/PR-Beratung*
MC Services AG
Katja Arnold (CIRO)
Managing Director & Partner
Tel.: +49 89 210 228-40
E-Mail: [email protected]
* Über Heidelberg Pharma *
Als erstes Unternehmen verwendet Heidelberg Pharma den Wirkstoff Amanitin aus dem grünen Knollenblätterpilz für den Einsatz in der Krebstherapie. Der biologische Wirkmechanismus des Toxins stellt einen neuen therapeutischen Ansatz dar und wird als Wirkstoff in der auf Amanitin basierenden ADC-Technologie, der sogenannten ATAC-Technologie eingesetzt.
Der führende Kandidat HDP-101 (INN: pamlectabart tismanitin) ist ein BCMA-ATAC, das sich in der klinischen Entwicklung für das Multiple Myelom befindet. Der Kandidat hat von der FDA den Orphan-Drug-Status und Fast-Track-Status erhalten. Ein zweiter ATAC-Kandidat, HDP-102, befindet sich in der klinischen Entwicklung für Non-Hodgkin-Lymphome. HDP-103 gegen metastasierten kastrationsresistenten Prostatakrebs und HDP-104 gegen gastrointestinale Tumore wie Darmkrebs haben die präklinische Entwicklung abgeschlossen. Diese drei Programme stehen für Partnerschaften zur Verfügung.
Das Unternehmen hat seinen Sitz in Ladenburg und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert: ISIN DE000A11QVV0 / WKN A11QVV / Symbol HPHA. Weitere Informationen finden Sie unter www.heidelberg-pharma.com
ATAC^® ist eine eingetragene Marke der Heidelberg Pharma Research GmbH.
Dieser Text enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf den Geschäftsbereich der Gesellschaft beziehen und die sich durch den Gebrauch von zukunftsgerichteter Terminologie wie etwa “schätzt”, “glaubt”, “erwartet”, “könnte”, “wird”, “sollte”, “zukünftig”, “möglich” oder ähnliche Ausdrücke oder durch eine allgemeine Darstellung der Strategie, der Pläne und der Absichten der Gesellschaft auszeichnen. Solche zukunftsgerichteten Aussagen umfassen bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die bewirken könnten, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse des Geschäftsbetriebes, die Finanzlage, die Ertragslage, die Errungenschaften oder auch die Ergebnisse des Sektors erheblich von jeglichen zukünftigen Ergebnissen, Erträgen oder Errungenschaften unterscheiden, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder vorausgesetzt werden. Angesichts dieser Unwägbarkeiten werden mögliche Investoren und Partner davor gewarnt, übermäßiges Vertrauen auf solche zukunftsgerichteten Aussagen zu stützen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um zukünftiges Geschehen oder Entwicklungen widerzuspiegeln.
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