SMA Gruppe: Herausforderndes Marktumfeld sowie Einmaleffekte aus Restrukturierungs- und Transformationsprogramm prägen Geschäftsentwicklung 2025
26.03.2026 ()
SMA Solar Technology AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Jahresbericht
SMA Gruppe: Herausforderndes Marktumfeld sowie Einmaleffekte aus Restrukturierungs- und Transformationsprogramm prägen Geschäftsentwicklung 2025
26.03.2026 / 06:58 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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*SMA Gruppe: Herausforderndes Marktumfeld sowie Einmaleffekte aus Restrukturierungs- und Transformationsprogramm prägen Geschäftsentwicklung 2025*
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· *Konzernumsatz bei 1.516,0 Mio. Euro (2024: 1.530,0 Mio. Euro)*
· *Operatives EBITDA vor Einmaleffekten erreicht 106,6* *Mio.* *Euro (2024: 147,5** **Mio.** **Euro); EBITDA einschließlich Einmaleffekte bei –65,4** **Mio.** **Euro*[1]* (2024: *−*16,0** **Mio.** **Euro*[2]*)*
· *Ergebnis maßgeblich durch Wertminderungen, Rückstellungen und Restrukturierungsaufwand beeinflusst*
· *Positiver Free Cashflow mit 109,7 Mio. Euro deutlich über Vorjahr (2024: *−*184,1 Mio. Euro)*
· *Prognose 2026 vom 3. März 2026 bestätigt: Umsatz von 1.475 bis 1.675 Mio. Euro; EBITDA von 50 bis 180 Mio. Euro*
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*Niestetal, 26. März 2026* – Die SMA Solar Technology AG (SMA/ISIN: DE000A0DJ6J9/FWB: S92) bestätigt die am 3. März 2026 veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das Gesamtjahr 2025 und die Prognose für 2026. Im Geschäftsjahr 2025 sank der Konzernumsatz leicht um 0,9 Prozent auf 1.516,0 Mio. Euro (2024: 1.530,0 Mio. Euro). Die Bruttomarge lag mit 8,1 Prozent (2024: 16,5 Prozent) deutlich unter dem Vorjahr, insbesondere getrieben durch die geringere Profitabilität in der Division Home & Business Solutions sowie verschiedene Einmaleffekte.
Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vor Einmaleffekten im Konzern erreichte 106,6 Mio. Euro (2024: 147,5 Mio. Euro). Einschließlich Einmaleffekte lag das EBITDA bei −65,4 Mio. Euro^1 und damit deutlich unter dem Vorjahr (2024: −16,0 Mio. Euro^2). Dies entspricht einer EBITDA-Marge von −4,3 Prozent (2024: −1,0 Prozent). Gründe für diese Entwicklung waren der geringere Umsatz und eine hieraus resultierende niedrigere Fixkostendegression in der Division Home & Business Solutions sowie verschiedene Einmaleffekte (Wertminderungsaufwendungen und Verschrottungen auf Vorräte Home & Business Solutions: 122,6 Mio. Euro, Zuführungen zu Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen Home & Business Solutions: 35,8 Mio. Euro sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Restrukturierungs- und Transformationsprogramm 24,1 Mio. Euro). Darüber hinaus wirkte sich eine Wertberichtigung auf Forderungen in den USA (Large Scale & Project Solutions: 7,5 Mio. Euro) negativ auf das Ergebnis aus. Demgegenüber standen positive Sondereffekte in Höhe von 18,0 Mio. Euro. Aufgrund des reduzierten Umsatzniveaus und revidierter Marktwachstumserwartungen in der Division Home & Business Solutions wurden zudem Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsprojekte (40,2 Mio. Euro) sowie auf Maschinen und Produktionsanlagen (30,3 Mio. Euro) erfasst.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Konzern sank auf −188,2 Mio. Euro (EBIT-Marge 2025: −12,4 Prozent; 2024: −93,1 Mio. Euro; EBIT-Marge: −6,1 Prozent). Das operative EBIT vor Einmaleffekten erreichte 54,3 Mio. Euro (2024: 96,9 Mio. Euro[3]).*Large Scale & Project Solutions weiterhin auf Wachstumskurs*
Die Division Large Scale & Project Solutions steigerte den Umsatz um 7,9 Prozent auf 1.268,8 Mio. Euro (2024: 1.175,8 Mio. Euro), maßgeblich beeinflusst durch den Ausbau des Geschäfts mit Netzstabilisierungsprojekten der SMA Altenso GmbH und den hohen Auftragsbestand zum Jahresanfang. Der Anteil am Gesamtumsatz erhöhte sich auf 83,7 Prozent (2024: 76,9 Prozent). Die Region Americas machte 47,9 Prozent (2024: 48,5 Prozent), APAC 13,5 Prozent (2024: 13,9 Prozent) und EMEA 38,6 Prozent (2024: 37,6 Prozent) des Segmentumsatzes aus.
Das EBIT lag aufgrund gestiegener Gewährleistungsrückstellungen sowie einer Wertberichtigung auf Forderungen in den USA (7,5 Mio. Euro) bei 210,8 Mio. Euro (2024: 227,0 Mio. Euro). Positiv wirkten sich die Auflösung einer Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten in Höhe eines mittleren einstelligen Millionenbetrags sowie das gute Ergebnis der Altenso GmbH aus. Das Vorjahr war durch Wertminderungen auf Vorräte (19,3 Mio. Euro) negativ beeinflusst. Die EBIT-Marge betrug 16,6 Prozent (2024: 19,3 Prozent).*Deutlicher Ergebnisrückgang bei Home & Business Solutions durch Einmaleffekte und Umsatzschwäche*
Der Umsatz der Division Home & Business Solutions lag infolge rückläufiger Preise aufgrund intensiven Wettbewerbsdrucks sowie einer gedämpften Marktnachfrage in einem insgesamt herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld mit 247,2 Mio. Euro (2024: 354,1 Mio. Euro) signifikant unter dem Vorjahr. Der Anteil am Gesamtumsatz reduzierte sich auf 16,3 Prozent (2024: 23,1 Prozent). Die Region EMEA machte 80,2 Prozent (2024: 83,1 Prozent), Americas 14,5 Prozent (2024: 11,4 Prozent) und APAC 5,3 Prozent (2024: 5,5 Prozent) des Segmentumsatzes aus.
Das EBIT verschlechterte sich durch den Umsatzrückgang und die genannten Einmaleffekte ebenfalls deutlich auf −375,6 Mio. Euro (2024: −315,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag damit bei −151,9 Prozent (2024: −89,0 Prozent).
*Positiver Free Cashflow und Nettoliquidität deutlich über Vorjahr*
Das Konzernergebnis reduzierte sich auf −181,1 Mio. Euro (2024: −117,7 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie sank entsprechend auf −5,22 Euro (2024: −3,39 Euro). Die verkaufte Wechselrichter-Leistung 2025 stieg leicht auf 19,9 GW (2024: 19,5 GW).
Der Free Cashflow lag mit 109,7 Mio. Euro signifikant über dem Vorjahr (2024: −184,1 Mio. Euro). Mit 176,4 Mio. Euro lag die Nettoliquidität ebenfalls deutlich über dem Vorjahr (31. Dezember 2024: 84,2 Mio. Euro).
Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 28,0 Prozent (31. Dezember 2024: 35,9 Prozent).
*Auftragsbestand Ende 2025 auf Vorjahresniveau*
Ungeachtet der weiterhin bestehenden geopolitischen Unsicherheiten, die den Auftragseingang im zweiten Quartal belasteten, lag der Auftragsbestand mit 1.352,0 Mio. Euro (2024: 1.355,6 Mio. Euro) nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Davon entfielen 1.018,1 Mio. Euro auf das Produktgeschäft (31. Dezember 2024: 1.033,3 Mio. Euro). Der Auftragsbestand in der Division Large Scale & Project Solutions erreichte 974,9 Mio. (31. Dezember 2024: 981,9 Mio. Euro). Der Auftragsbestand in der Division Home & Business Solutions betrug 43,1 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 51,4 Mio. Euro).
*Prognose 2026 mit deutlicher Ergebnisverbesserung im Konzern*
Der Vorstand bestätigt die am 3. März 2026 veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose. Für die Division Large Scale & Project Solutions wird im Geschäftsjahr 2026 ein Umsatz leicht über dem hohen Niveau des Vorjahres erwartet. Das EBIT wird aufgrund höherer Kosten zum Ausbau der Serviceorganisation und Wechselkurseffekten unter dem Vorjahr liegen. Trotz eines weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds sollen der Umsatz und das Ergebnis der Division Home & Business Solutions gegenüber dem Vorjahr stark steigen[4]. Für das EBIT in der Division Home & Business Solutions geht der Vorstand erneut von einem negativen Ergebnis aus, allerdings mit einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Positive Treiber sind die Kosteneinsparungen im Rahmen des Restrukturierungs- und Transformationsprogramms sowie die operative Umsetzung des neuen Geschäftsmodells.
Vor diesem Hintergrund bestätigt der Vorstand die Gesamtjahresprognose für den Konzern vom 3. März 2026 mit einem Umsatz von 1.475 Mio. Euro bis 1.675 Mio. Euro und einem EBITDA von 50 Mio. Euro bis 180 Mio. Euro. Die Prognose berücksichtigt die derzeit bekannten handels- und geopolitischen Rahmenbedingungen. Künftige Änderungen dieser Rahmenbedingungen, insbesondere eine Verschärfung bestehender Handelsbeschränkungen oder geopolitischer Spannungen, können zu einer Anpassung der zugrunde liegenden Annahmen und damit zu Abweichungen der Prognose führen.
*Weiterführende Informationen *
Den geprüften Konzernabschluss und den Geschäftsbericht für 2025 hat SMA heute veröffentlicht. Den Geschäftsverlauf wird der Vorstand im Rahmen einer Telefonkonferenz für Analysten und Investoren um 13:30 Uhr erläutern. Eine Übersicht der Analystenschätzungen (Consensus) ist unter www.SMA.de/investor-relations/analyst-coverage-consensus abrufbar.
*Über SMA *
Als ein global führender Spezialist für Photovoltaik- und Speicher-Systemtechnik schafft die SMA Gruppe heute die Voraussetzungen für die dezentrale und erneuerbare Energieversorgung von morgen. Das Portfolio von SMA umfasst ein breites Spektrum an effizienten Solar- und Batterie-Wechselrichtern, ganzheitlichen Systemlösungen für Photovoltaikanlagen und Speichersysteme aller Leistungsklassen, intelligenten Energiemanagementsystemen sowie Ladelösungen für Elektrofahrzeuge und Power-to-Gas-Anwendungen. Digitale Energiedienstleistungen sowie umfangreiche Serviceleistungen runden das Angebot ab. Die seit 2006 weltweit verkauften SMA Solar-Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von rund 156 GW haben dazu beigetragen, Treibhausgasemissionen von über 69 Mio. Tonnen CO[2]e zu vermeiden. Dies entspricht vermiedenen Umweltkosten von rund 21 Mrd. Euro. Die mehrfach ausgezeichnete Technologie von SMA ist durch über 1.600 Patente und eingetragene Gebrauchsmuster geschützt. Die Muttergesellschaft SMA Solar Technology AG ist seit 2008 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (S92) notiert und im SDAX sowie TecDAX gelistet.
Diese Pressemitteilung dient lediglich zur Information und stellt weder ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren der SMA Solar Technology AG („Gesellschaft“) oder einer gegenwärtigen oder zukünftigen Tochtergesellschaft der Gesellschaft (gemeinsam mit der Gesellschaft: „SMA-Gruppe“) dar noch sollte sie als Grundlage einer Abrede, die auf den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der Gesellschaft oder eines Unternehmens der SMA-Gruppe gerichtet ist, verstanden werden.
Diese Pressemitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die dem Vorstand der SMA Solar Technology AG (SMA oder Gesellschaft) derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die SMA in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der SMA Webseite www.SMA.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
^[1] Einschließlich positiver Einmaleffekt aus dem Verkauf der coneva GmbH (niedriger einstelliger Millionen-Euro-Betrag).
^[2] Einschließlich 19,1 Mio. Euro positiver Einmaleffekt aus dem Verkauf der Anteile an der elexon GmbH und negativer Einmaleffekte im Rahmen des Restrukturierungs- und Transformationsprogramms.
^[3] In der am 3. März 2026 veröffentlichten Pressemitteilung wurde der Wert für das operative EBIT 2024 mit 76,8 Mio. Euro versehentlich falsch angegeben. Der korrekte Wert beträgt 96,9 Mio. Euro.
^[4] Für die Definitionen der prozentualen Bandbreiten verweisen wir auf den Geschäftsbericht, S. 80
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