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Crédit Mutuel Asset Management: Schock an den Märkten, Goldminenunternehmen im Sog

EQS Group
13.04.2026 ()


La Française Group / Schlagwort(e): Marktbericht/Marktbericht
Crédit Mutuel Asset Management: Schock an den Märkten, Goldminenunternehmen im Sog

13.04.2026 / 09:25 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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*Schock an den Märkten, Goldminenunternehmen im Sog*

Fertiggestellt am 8. April 2026

Von Charlotte Peuron, Portfolio Manager Thematic Equities, Crédit Mutuel Asset Management

· Neue Turbulenzen: Goldpreis gibt nach, Bergbauaktien werden doppelt abgestraft
· Ungünstige kurzfristige Faktoren, langfristige Fundamentaldaten bleiben jedoch solide
· Steigende Produktionskosten geben keinen Anlass zur Sorge

*Großflächiger Schock*

Der Angriff des Iran auf Katars Gasanlagen hat sich umfassend ausgewirkt und einen neuen *Ausverkauf risikoreicher Anlagen* ausgelöst. In Phasen solcher umfassenden Verkäufe wird auch Gold verkauft, um den Liquiditätsbedarf zu decken. *Goldminenaktien sind doppelt betroffen*: sinkende Gold- und Aktienkurse. Derzeit wird dies durch die starke Performance im Jahr 2025 (Gold +65 %, NYSE Arca Gold Miners Index +165 %) noch verstärkt. Anleger nehmen in den am stärksten gestiegenen Marktsegmenten Gewinne mit. Zudem stieg der Ölpreis nach einem Monat Krieg sprunghaft an und setzte alle Volkswirtschaften weltweit unter Druck. *Die derzeitige Volatilität in diesem Sektor ist in einem solchen Kontext nicht ungewöhnlich*. Am Tag von Trumps Ultimatum (07.04.2026) lagen Gold und der Index der Goldunternehmen immer noch um 7,7 % bzw. 10,7 % im Plus (seit Jahresbeginn in US-Dollar).

*Fokus auf unsere Gold-Trendindikatoren*

Auf kurze Sicht sind einige Indikatoren *weniger günstig*: Das potenziell inflationäre Umfeld hat die Erwartungen hinsichtlich weiterer Zinssenkungen, insbesondere durch die Fed, gedämpft, während der US-Dollar an Stärke gewinnt. Kurzfristig belasten Verkäufe von Gold-ETFs und die Auflösung von Positionen an der COMEX* die Preise. Einige *Zentralbanken nutzen die hohen Preise* und greifen auf ihre Goldreserven zurück, um bestimmte Ausgaben zu finanzieren (z. B. Polen und Russland).

Nach dem Schock dürfte *die physische Nachfrage mittel- bis langfristig jedoch mit sinkenden Preisen wieder anziehen*. Tatsächlich hat der starke Anstieg Ende 2025 und Anfang 2026 die physischen Goldkäufe gebremst – vor allem im Schmuckbereich, dem preissensibelsten Segment. Gleiches gilt für die Zentralbanken: Anfang Januar erklärte die polnische Zentralbank, sie beabsichtige, ihre Käufe fortzusetzen (für 2026 sind 15 Tonnen geplant), bevor sie Ende Februar von dieser Aussage wieder abrückte.

*Langfristige Faktoren wie die Entdollarisierung der Weltwirtschaft bleiben bestehen*. Der Krieg gegen den Iran und der sich nun hinziehende „Kampf um die Straße von Hormus“ führen zu geopolitischer Instabilität, wirtschaftlichen Risiken (Stagflation, Rezession, Unterbrechungen der Energieversorgungsketten usw.) und finanzieller Instabilität. All dies wirkt sich positiv auf Gold und sichere Anlagewerte aus, wobei der Ausgang und der zeitliche Verlauf dieses Krieges weiterhin ungewiss sind.

*Die Auswirkungen der gestiegenen Energiepreise sind von Bergwerk zu Bergwerk unterschiedlich*, wobei die im Produktionsprozess verbrauchte Energie in der Regel aus dem nationalen Stromnetz bezogen wird. Im Rahmen unserer Asset-Management-Strategie haben wir für 2026 Produktionskosten zwischen 1.700 und 1.800 US-Dollar pro Unze prognostiziert (gegenüber 1.540 US-Dollar pro Unze im Jahr 2025) und dabei die potenziellen Auswirkungen der Energie- und Reagenzienpreise (chemische Produkte) berücksichtigt.

*Wir bleiben bei optimistischen Aussichten für Gold* und die erfolgreiche Umsetzung der Produktionsprognosen durch Goldminenunternehmen, was das Gewinnwachstum und die Generierung von freiem Cashflow vorantreiben dürfte

*Rohstoffbörse, ein auf Energie und Edelmetalle spezialisierter Markt.

Quelle: Crédit Mutuel Asset Management, 08.04.2026.

Historische Marktentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Marktentwicklung. Diese Daten dienen lediglich der Veranschaulichung. Je nach Veröffentlichungsdatum können die dargestellten Informationen von den aktuellen Daten abweichen.

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*La Française Pressekontakt*

La Française Systematic Asset Management GmbH
Bianca Tomlinson
Neue Mainzer Straße 80
60311 Frankfurt
Tel. +49 (0)69 975743 03
[email protected]   
https://www.la-francaise-systematic-am.com

Heidi Rauen +49 69 339978 13 | [email protected]

*Disclaimer*

Dieses im April 2026 erstellte Dokument ist nicht vertraglich bindend.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageberatung noch ein Anlageangebot oder eine Aufforderung zum Handel an den Finanzmärkten dar. Die darin enthaltenen Einschätzungen spiegeln die Meinung der Verfasser zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wider und begründen keine vertragliche Verpflichtung seitens der Groupe La Française. Diese Einschätzungen können sich im Rahmen des Prospekts, der allein maßgeblich ist, ohne vorherige Ankündigung ändern. Die Groupe La Française haftet in keiner Weise für direkte oder indirekte Schäden, die sich aus der Nutzung dieser Veröffentlichung oder der darin enthaltenen Informationen ergeben.
Herausgegeben von Crédit Mutuel Asset Management: 128 Boulevard Raspail, 75006 Paris. Von der AMF unter der Nummer GP 97.138 zugelassene und seit dem 11.04.2025 bei ORIAS (www.orias.fr) unter der Nummer 25003045 registrierte Vermögensverwaltungsgesellschaft. Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 3.871.680 €, eingetragen im Handels- und Gesellschaftsregister von Paris unter der Nummer 388.555.021, APE-Code 6630Z. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: FR 70 3 88 555 021.
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