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MakerWorlds erster von einem Nutzer initiierter Charity-Wettbewerb gibt Gewinner bekannt und bringt die Hilfsbereitschaft globaler Kreativer direkt auf Kinderkrebsstationen

EQS Group
01.06.2026 ()


Bambu Lab / Schlagwort(e): Sonstiges/ESG
MakerWorlds erster von einem Nutzer initiierter Charity-Wettbewerb gibt Gewinner bekannt und bringt die Hilfsbereitschaft globaler Kreativer direkt auf Kinderkrebsstationen

01.06.2026 / 06:15 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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AUGSBURG, Deutschland, 1. Juni 2026 /PRNewswire/ -- MakerWorlds erster von einem Nutzer initiierter Charity-Designwettbewerb ist abgeschlossen: Aus 2.056 Modellen, eingereicht von 1.008 Kreativen weltweit, wurden nun die Gewinner ausgewählt. Der Wettbewerb wurde zur Unterstützung des Pieksekisten-Projekts ins Leben gerufen, erreichte mehr als 250.000 Unique Visitors auf der Wettbewerbsseite und hilft dabei, digitale Designs, Plattformpunkte und gemeinschaftliche Hilfsbereitschaft in 3D-gedruckte Geschenke für Kinder auf Krebsstationen zu verwandeln.

*Von einer persönlichen Geschichte zu einer gemeinsamen Mission*

Pieksekisten sind kleine Kisten mit Geschenken für Kinder, die gerade eine Behandlung, Untersuchung oder einen belastenden Kliniktermin hinter sich haben. Es sind keine großen Geschenke, aber sie können in einem schwierigen Moment etwas Gutes bedeuten. Nach einer Spritze oder einer Blutabnahme kann ein kleiner Gegenstand, den ein Kind selbst auswählen darf, sehr viel bedeuten.

Das Projekt begann im Februar 2023 in der Tagesklinik der pädiatrischen Onkologie in Augsburg, wo Pascal Neumanns Sohn Thore wegen eines Medulloblastoms Grad IV, eines aggressiven kindlichen Hirntumors, behandelt wurde. Pascals Partnerin Silke begann sich zu fragen, wie man Kindern auf der Station kleine positive Momente ermöglichen könnte. Ein prägender Moment war ein Tag nach Thores MRT-Untersuchung: Im Radio lief ein Lied, und in diesem Augenblick wurde schmerzhaft deutlich, wie belastend der klinische Alltag für junge Kinder ist, nicht nur medizinisch, sondern auch emotional.

Die ersten Pieksekisten kamen im März 2023 in die Klinik und waren zunächst mit klassischen kleinen Geschenken gefüllt. Der 3D-Druck kam erst später hinzu, als Pascal bemerkte, wie sein Sohn auf die groben frühen Drucke seines einfachen Einsteiger-3D-Druckers reagierte:

„Für mich war es ein Fehldruck. Für ihn war es etwas, das sein Vater für ihn gemacht hatte. Er freute sich über Dinge, die ich selbst längst weggeworfen hätte."

Thore verstarb im Oktober 2023 im Alter von nur fünf Jahren.

Heute wird das Projekt von Pascal und Silke gemeinsam getragen, mit einer klaren Aufgabenteilung: Silke koordiniert die Klinikseite, darunter Termine, Übergaben vor Ort, direkte Kommunikation mit dem klinischen Team sowie die Dokumentation auf Instagram. Pascal verantwortet die technische Infrastruktur, darunter Website, Kommunikation mit MakerWorld und Bambu Lab, Modellauswahl und Druckproduktion. Bereits früh würdigte die Kinderklinik das Projekt in einem offiziellen Dankschreiben und erkannte darin ausdrücklich die tatsächliche Wirkung dieser kleinen positiven Momente für Kinder in schwierigen Behandlungssituationen an. Der Krankenhaus- und pädiatrisch-onkologische Kontext wird hier als persönlicher und realer Hintergrund genannt, der das Projekt inspiriert und geprägt hat, nicht als Hinweis auf eine formelle institutionelle Beteiligung des Krankenhauses oder eine offizielle Partnerschaft.

Als sich die Geschichte in der MakerWorld-Community verbreitete, einer Plattform, auf der täglich 2 Millionen Nutzer Modelle teilen, remixen und herunterladen, begannen Designer spontan, Modelle beizusteuern. Schon vor einem formellen Wettbewerb hatte Pascal dokumentierte Genehmigungen von mehr als 50 Designern eingeholt, eine nach der anderen über Forennachrichten und direkte Gespräche. Die wachsende Begeisterung erregte die Aufmerksamkeit des MakerWorld-Teams, das Pascal kontaktierte, um das, was organisch bereits entstanden war, in eine formelle Struktur zu bringen.

„MakerWorld war der erste Ort, an dem all das zusammenkam: Menschen, die bereits genau die richtigen Dinge entwarfen, eine aktive Druck-Community, echte praktische Umsetzbarkeit und eine Plattform, auf der aus einer Idee sehr schnell etwas Greifbares und Nützliches werden konnte." — Pascal

*Warum nicht einfach Spielzeug verschicken? — Eine kontrollierte Kette der Hilfsbereitschaft*

Jedes Modell, das in eine Pieksekiste gelangt, beginnt als Datei auf dem Computer eines Kreativen, oft auf der anderen Seite der Welt. Ein Designer lädt eine Datei auf MakerWorld hoch. Pascal klickt auf Download. Sekunden später befindet sich die Datei auf seinem Drucker und entsteht Schicht für Schicht. Es ist ein wenig wie ein Fax, nur dass nicht Text übertragen wird, sondern Wärme, die man in der Hand halten kann.

Der internationale Versand eines physischen Spielzeugs kostet typischerweise 20 bis 50 US-Dollar pro Paket und dauert zwei bis sechs Wochen, zuzüglich Zollformularen. Dieselbe Geste als Datei übertragen und lokal gedruckt? Innerhalb eines Tages. Für weniger als einen Dollar. Mit nahezu keinem CO₂-Fußabdruck.

Auf MakerWorld sind Modelle darauf ausgelegt, nahtlos mit Bambu-Lab-Druckern zu funktionieren, und viele enthalten direkt nutzbare Druckprofile. Pascal betreibt derzeit drei Bambu Lab P1S Combo Systeme, identische Geräte, die im Laufe der Zeit aus Gründen der Zuverlässigkeit erweitert wurden und im täglichen Betrieb eine nutzbare Produktionsrate von 98 Prozent erreichen.

Dabei handelt es sich nicht um Dinge, die einfach aus einem Lagerregal genommen werden. Wie Pascal es beschreibt, werden sie bewusst hergestellt: mit Zeit, Aufmerksamkeit und dem Gedanken, einem Kind einen kleinen positiven Moment zu schenken. Was Kinder auf der Station zuerst auswählen, was besonders häufig in die Hand genommen wird und was sich aus Sicht des Personals im Alltag bewährt, fließt direkt in die nächste Runde der Modellauswahl zurück. So entsteht ein geschlossener Kreislauf zwischen der Realität am Krankenbett und der Produktionsplanung.

Und die Designs selbst bleiben frei verfügbar. Jeder kann seine eigene Version herunterladen und drucken und sich vorstellen, dass sie nun in der Hand eines anderen Kindes irgendwo auf der Welt liegt, das seinen eigenen Kampf kämpft.

Doch kontrollierte Hilfsbereitschaft bedeutet nicht nur Logistik. Es geht auch darum, wie ein Geschenk ein Kind erreicht. Die Pieksekisten sind keine frei zugänglichen Spielzeugkisten. Sie befinden sich an bestimmten Punkten im Behandlungsablauf, im Stupfzimmer sowie in den Untersuchungsräumen 3 und 5, und werden nur unter Aufsicht des Pflegepersonals genutzt. Nach einer Behandlung darf ein Kind im Beisein des Personals einen kleinen Gegenstand für sich auswählen.

„Die Kisten sind ein bewusst platzierter und kontrollierter Übergabepunkt im klinischen Alltag", erklärt Pascal. „Kein frei zugängliches Spielzeugangebot."

Dieses Maß an Kontrolle ist medizinisch begründet, nicht organisatorisch. Viele Kinder auf der Station sind stark immungeschwächt. Derzeit nimmt Pascal keine fertig gedruckten externen Teile an, sondern nur digitale Dateien, die mit seiner eigenen Ausrüstung, auf PLA-Filament und mit Sichtprüfung jedes einzelnen Drucks in physische Objekte verwandelt werden.

„Sobald Materialqualität, Produktionsqualität oder Sicherheit nicht mehr zuverlässig überprüfbar sind, wäre die Nachhaltigkeit des Projekts selbst unmittelbar gefährdet."

*Ein Charity-Wettbewerb, der Neuland betritt*

Am 2. April 2026 startete MakerWorld den Pieksekisten Design Contest, den ersten Charity-Wettbewerb der Plattform, gemeinsam entwickelt von einem Community-Mitglied in Partnerschaft mit MakerWorld. Während die Wettbewerbsseite formal als „Hosted By U: @JamesDaRock" geführt wurde, entstand die Initiative aus einem echten Zusammenfinden: Designer hatten bereits seit Wochen Modelle beigesteuert, und das MakerWorld-Team entwickelte gemeinsam mit Pascal den Wettbewerbsrahmen, um dieser Hilfsbereitschaft ein passendes Zuhause zu geben.

Innerhalb von drei Wochen reichten 1.008 Kreative 2.056 verschiedene Modelle ein; die Wettbewerbsseite verzeichnete mehr als 250.000 Unique Visitors. Vor dem Wettbewerb beruhte das Projekt auf Genehmigungen von rund 50 Designern, die Pascal über viele Monate hinweg einzeln über Bambu-Lab-Forennachrichten und direkte Gespräche eingeholt hatte. Innerhalb von drei Wochen wuchs dieser kreative Pool um etwa das 40-Fache. Heute lässt sich bereits etwa die Hälfte der dokumentierten Produktionschargen, die aktiv im Umlauf sind, auf Wettbewerbseinreichungen zurückführen.

Jede Einreichung wurde von Pascal auf Sicherheit, Kindgerechtheit und Druckzuverlässigkeit geprüft. Dabei galt derselbe Standard wie seit dem ersten Tag: Kein Modell gelangt in eine Pieksekiste ohne eine klare, dokumentierte Genehmigung seines Designers.

„Ein Modell ist nicht einfach nur eine Datei. Es ist die Zeit, Erfahrung und kreative Arbeit eines Menschen, und genau so sollte es auch behandelt werden."

„Nur weil man etwas drucken kann, heißt das nicht automatisch, dass man es sich einfach nehmen sollte."

*Gewinner bekannt gegeben*

Die drei bestplatzierten Designs spiegeln die praktische und emotionale Bandbreite der Aufgabenstellung wider:

1. Platz: Wall Decor & IV Stand Clip Pieksekisten x Art Zig von @La Forge d'Orion
2. Platz: Puppet Theater with Puppets and Scenery von @berri3D
3. Platz: Brain Teaser Puzzle Board | 48 Challenges | 5 Levels von @PrecisionCrafts

Der Community Favorite Award ging an Pieksi – A friend from a syringe.

Die Kids Choice Auswahl läuft noch. Finalisten werden den Kindern auf der Station vorgestellt; die Designs, die die größten Lächeln auslösen, werden nach Abschluss der Kinderabstimmung öffentlich auf der MakerWorld-Wettbewerbsseite bekannt gegeben.

„Jedes eingereichte Modell trägt die Zeit, Sorgfalt und Vorstellungskraft eines Menschen in sich, und viele davon werden weiterhin geprüft, gedruckt und im realen Stationsalltag getestet. An alle, die etwas beigetragen haben: Danke, dass ihr uns helft, mehr solcher Momente zu schaffen."

— Pascal Neumann

*Points Donation — Plattformguthaben wird zu Geschenken am Krankenbett*

Während des Wettbewerbs fragten Teilnehmende immer wieder, ob sie über die Einreichung von Modellen hinaus helfen könnten. Die Community selbst brachte die Antwort auf: Könnte es eine Möglichkeit geben, Punkte direkt zur Unterstützung von Pascal zu spenden? Nur drei Tage später, am 30. April, startete MakerWorld seine erste gemeinnützige Points Donation Funktion. Allein am ersten Tag wurden 8.000 Punkte gesammelt.

Bis zum 26. Mai haben 555 Beitragende 102.622 Punkte gespendet. Auf Basis des MakerWorld-Umrechnungswerts von 0,0812 US-Dollar pro Punkt entspricht dies mehr als 8.300 US-Dollar Plattformguthaben, genug für mehr als 400 Rollen PLA Basic Filament zu 19,99 US-Dollar pro Rolle oder etwa 13 P2S-Geräte. Der Spendenpool bleibt bis zum 1. Juni 2026 geöffnet.

Die gespendeten Punkte werden direkt in Filament, Drucker und weitere Produktionsressourcen umgewandelt; MakerWorld unterstützt die Lieferung an Pascal. Drei P1S-Drucker halten derzeit den Zwei-Wochen-Takt zwischen Produktion und Klinik aufrecht und laufen nahezu unter Volllast. Sobald gespendete Punkte in zusätzliche Geräte und Materialien umgewandelt werden, kann dieser Takt spürbar beschleunigt werden, um dem wachsenden internen Bedarf gerecht zu werden: Die Augsburger Stupfzimmer haben kürzlich eigene 3D-Boxen angefragt.

*Die Rolle von MakerWorld — Infrastruktur, die die Community nutzen konnte*

Für MakerWorld ist hier nicht nur die Hilfsbereitschaft bemerkenswert, sondern auch, was bestehende Plattforminfrastruktur möglich gemacht hat, sobald ein von einem Mitglied initiiertes Anliegen einen klaren Ablauf fand. Der Wettbewerb nutzte das Standard-Wettbewerbsformat von MakerWorld, angepasst gemeinsam mit Pascal zum ersten Charity-Designwettbewerb der Plattform. Als die Community fragte, wie sie noch mehr helfen könne, wurde innerhalb weniger Tage die erste Points Donation Funktion eingeführt und damit eine wiederkehrende Frage aus dem Forum in einen produktisierten Unterstützungsweg verwandelt. Dieselben Systeme, die normalerweise Kreative für Downloads und Community-Aktivität belohnen, wurden zu einer Brücke von digitalem Guthaben zu Hardware am Krankenbett, ohne dass Pascal eigene Tools entwickeln oder parallele Logistik aufbauen musste.

*Wie man Teil davon werden kann*

· MakerWorld-Nutzer: Der Points Donation Pool bleibt bis zum 1. Juni 2026 geöffnet, sodass Nutzer in den letzten Tagen noch beitragen können — https://makerworld.com/zh/points/donation/Pieksekisten
· Designer und Leser: Danksagungen an Designer, Genehmigungen und Galerien — https://thores-pieksekisten.de/designers.html | https://thores-pieksekisten.de/gallery.html?category=3d-prints
· Wettbewerbskontext: https://makerworld.com/zh/contests/138
· Presseanfragen: Siehe Medienkontakt unten.

*Ausblick*

Am 1. Juni wird MakerWorld den Pieksekisten Points Donation Pool offiziell schließen. Nach Ende der Kampagne wird MakerWorld einen Folgebericht veröffentlichen, der die endgültigen Spendensummen, umgewandelten Materialien und den Projektfortschritt bei der Übergabe zusammenfasst.

Pascal ist bei einer möglichen Ausweitung über Augsburg hinaus bewusst vorsichtig.

„Pädiatrische Onkologiestationen sind aus sehr guten Gründen geschützt, und das sollten sie auch sein. Der eigentliche Engpass ist der Zugang, nicht die Produktion. Ziel ist es zunächst, hier ein zuverlässig funktionierendes Modell aufzubauen und erst danach zu prüfen, ob und wie es verantwortungsvoll an andere Orte übertragen werden kann." — Pascal

„Dieses Projekt hat uns etwas gezeigt, das wir so noch nie gesehen hatten: eine Form von Charity, die auf Kreativität statt auf Logistik beruht. Designer aus São Paulo, Berlin und darüber hinaus haben Beiträge geleistet, und ihre Geschenke haben sich gewissermaßen selbst um die Welt gedruckt. Wir sind stolz darauf, die Infrastruktur geschaffen zu haben, die die Fürsorge einer Community direkt vom Bildschirm eines Designers in die Hand eines Kindes bringt."

— Qianye, Creator Operation von MakerWorld

*Über MakerWorld*

MakerWorld ist die weltweit größte Community zum Teilen, Herunterladen und Drucken von 3D-Modellen und wird von Bambu Lab betrieben. Mit über 2 Millionen kostenlosen Modellen und täglich Tausenden neuen Designs ist MakerWorld direkt über die Website oder über Bambu-Software wie Bambu Studio zugänglich und verfolgt die Mission, gemeinschaftsgetriebene Technologie für das Gute nutzbar zu machen. Weitere Informationen unter makerworld.com

*Über Bambu Lab*

Bambu Lab ist ein Consumer-Tech-Unternehmen mit Fokus auf Desktop-3D-Drucker. Seine hochmodernen 3D-Drucker bieten einer globalen Community von 3D-Druck-Makern ein funktionsreiches Premium-Erlebnis und zielen darauf ab, die Grenzen zwischen digitaler und physischer Welt zu überwinden und Kreativität auf ein neues Niveau zu heben. Bambu Lab vertreibt 3D-Drucker, Filamente und Zubehör über seine offizielle Website und bedient Kunden in mehr als 30 Ländern.

Weitere Informationen: Offizielle Website von Bambu Lab

*Weitere Informationen*

· Danksagungsliste der Designer: https://thores-pieksekisten.de/designers.html
· Modell- und Lizenzkatalog: https://thores-pieksekisten.de/gallery.html?category=3d-prints
· Pascals persönliche Erzählung: https://thores-pieksekisten.de/encounters-v2.html
· Points Donation Seite, geöffnet bis 1. Juni: https://makerworld.com/zh/points/donation/Pieksekisten
· Wettbewerbsdetails: https://makerworld.com/zh/contests/138





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