Servier Deutschland: 30 Jahre langfristiges Engagement für Patientinnen und Patienten
10.06.2026 ()
Servier Deutschland GmbH / Schlagwort(e): Sonstiges
Servier Deutschland: 30 Jahre langfristiges Engagement für Patientinnen und Patienten
10.06.2026 / 09:00 CET/CEST
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*Servier Deutschland: 30 Jahre langfristiges Engagement für Patientinnen und Patienten*
· *Standort München sorgt seit 1996 für Zugang zu innovativen Therapien in Bereichen mit hohem medizinischem Bedarf*
· *Fokus Hämatologie/Onkologie *
· *Zukünftig auch seltene neurologische Erkrankungen *
· *Deutschland als Hub Europe für internationale klinische Studien*
· *KI als Chance: Transformation aktiv gestalten** *
*München, 10. Juni 2026 –* Die Servier Deutschland GmbH feiert 2026 ihr 30-jähriges Bestehen. Seit drei Jahrzehnten steht der Standort München für die Bereitstellung innovativer Therapien und für langfristiges Engagement in Bereiche mit hohem medizinischem Bedarf.
*Servier in Deutschland: Tradition, Innovation und verantwortungsbewusstes Handeln*
Servier ist ein global agierendes, forschendes Pharmaunternehmen, das als private Stiftung geführt wird. Als ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der kardiovaskulären Erkrankungen etabliert sich der französische Konzern heute als maßgeblicher Innovator in der Hämatologie und Onkologie und baut seine Expertise in der Neurologie konsequent aus.
1996 in München gegründet, verantwortet die Servier Deutschland GmbH zentrale Aktivitäten auf dem deutschen Markt. Gemeinsam mit der im Jahr 1985 gegründeten Servier Forschung und Pharma-Entwicklung GmbH verbindet Servier in Deutschland klinische Forschung mit patientenorientierter Versorgung.
„30 Jahre Servier Deutschland – das sind drei Jahrzehnte voller Engagement, starkem Zusammenhalt und gemeinsamer Erfolge. Zusammen mit Patientinnen und Patienten arbeiten wir daran, Krankheiten zu lindern oder zu heilen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern“, sagt Oliver Kirst, Managing Director der Servier Deutschland GmbH und Vorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI). „Durch Tradition, Innovation und verantwortungsbewusstes Handeln gestaltet Servier als Unternehmen eine nachhaltige Zukunft, ohne darüber seine Wurzeln aus den Augen zu verlieren. Mit dem langfristigen Fokus auf den Geschäftsbereich Hämatologie/Onkologie, dem Aufbau von Strukturen in der Neurologie, einer konsequenten KI-Transformation und wegweisenden Produkteinführungen sind wir bestens für eine erfolgreiche Zukunft aufgestellt.“
Oliver Kirst fügt hinzu: „Wir bekennen uns klar zum Standort Deutschland und sind als Leitindustrie Innovationstreiber, Wirtschaftsmotor und ein Garant für eine hochwertige Arzneimittelversorgung. Dazu sind wir auch zukünftig auf verlässliche politische Rahmenbedingungen angewiesen.“
Servier erzielt weltweit rund ein Drittel der Umsatzerlöse in der Hämatologie/Onkologie. Die deutsche Tochtergesellschaft fokussiert sich noch stärker auf diese Therapien und generiert rund 90 Prozent ihrer Umsätze in diesem Bereich. Derzeit ist Servier Deutschland umsatzbezogen die drittgrößte und am stärksten wachsende Landesgesellschaft weltweit.
*Führungsrolle in seltenen onkologischen Erkrankungen konsequent ausgebaut*
Servier hat sich in den letzten zehn Jahren mit Übernahmen von Geschäftsbereichen, dem Auf- und Ausbau weltweiter Vertriebs- und Forschungsstrukturen sowie der Bereitstellung von innovativen Medikamenten zu einem führenden Innovator im Bereich seltener Erkrankungen in der Hämatologie/Onkologie entwickelt.
Ein wichtiger Meilenstein dieser Ausrichtung ist die im September 2025 erfolgte EU-Zulassung einer neuartigen Therapie zur Behandlung bestimmter Hirntumoren, die einen therapeutischen Paradigmenwechsel darstellt. Für betroffene Patientinnen und Patienten steht damit erstmals seit mehr als 25 Jahren eine neue und zielgerichtete Therapie in dieser Indikation zur Verfügung.
International baut Servier die Aktivitäten in der Onkologie konsequent weiter strategisch aus: Im April 2026 gab das Unternehmen die formale Übernahme des US-Biotechnologie-unternehmens Day One Biopharmaceuticals in Höhe von rund 2,5 Milliarden US-Dollar bekannt. Day One verfügt in den USA über eine zugelassene Therapie für eine bestimmte Form von Hirntumoren bei Kindern und entwickelt weitere Behandlungsoptionen für seltene Krebserkrankungen. Mit der Transaktion stärkt Servier seine Position im Bereich der zielgerichteten onkologischen Therapien und erweitert die F&E-Pipeline um Programme in unterschiedlichen Entwicklungsphasen – von der Präklinik bis hin zu Phase-3-Studienprogrammen. Parallel treibt Servier den Ausbau seiner hämatologischen und onkologischen Forschung mit derzeit rund 30 onkologischen Forschungsprojekten voran.
*Stiftungsmodell: Unabhängigkeit als strategischer Hebel*
Die langfristige Ausrichtung und das Engagement in Therapiegebieten mit hohem medizinischem Bedarf stehen im engen Zusammenhang mit der Eigentümerstruktur von Servier. Das 1954 in Frankreich gegründete Unternehmen befindet sich seit 2014 im Stiftungsbesitz unter Leitung des Präsidenten Olivier Laureau. Im Fokus steht eine langfristig ausgerichtete Unternehmensentwicklung. Die Unabhängigkeit vom Kapitalmarkt ermöglicht es Servier, seine Gewinne in die Entwicklung innovativer Therapien zu reinvestieren, auf Indikationen mit hohem Patientennutzen zu fokussieren und Innovationsprojekte langfristig voranzutreiben.
Servier ist global aufgestellt und beschäftigt als zweitgrößtes Pharmaunternehmen Frankreichs über 20.000 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr 2024/25 erwirtschaftete das Unternehmen in über 130 Ländern Umsatzerlöse in Höhe von 6,9 Milliarden Euro.
*Robuste F&E-Pipeline durch Forschung, Kooperationen und Startup-Investments*
Die aktuelle F&E-Pipeline umfasst rund 60 Forschungsprojekte. Forschungsstandorte u.a. in Paris-Saclay, Boston und Kopenhagen gewährleisten einen hohen Innovationsgrad. Ergänzt wird dieses Netzwerk durch den im Januar 2026 aufgesetzten Servier Venture Fund, in dem 200 Millionen Euro zum Investment in Start-ups in den Bereichen Onkologie und/oder Neurologie bereitgestellt werden. Die erste Investition erfolgte im Mai 2026 in die britische Biotech-Firma Cytospire Therapeutics im Rahmen einer 83-Millionen-USD-Finanzierungsrunde. Cytospire entwickelt neuartige Antikörper zur gezielten Krebsbekämpfung.
Des Weiteren bietet Servier mit einem Start-up-Inkubator als eigenständigen Bereich im Servier-Innovationszentrum Paris-Saclay aktuell 16 Start-ups eine integrierte Forschungsumgebung, um Zugang zu Laboren, Mentoring und wissenschaftlichem Austausch zu erhalten. Dieses Modell ermöglicht Servier einen frühen Zugang zu neuen wissenschaftlichen Ansätzen und Technologien sowie zu vielversprechenden Projekten in der frühen Wirkstoffentwicklung.
*Milliarden-Übernahme in der Neurologie*
Um sich zukünftig auch als innovativer Partner in der Neurologie zu positionieren, baut Servier seine Aktivitäten im Bereich seltener neurologischer Erkrankungen konsequent aus. Ein maßgeblicher Meilenstein auf diesem Weg ist die am 1. Juni 2026 angekündigte Übernahme des Muskeldystrophie-Geschäfts von Edgewise Therapeutics mit frühen und fortgeschrittenen Programmen in seltenen neuromuskulären Erkrankungen, darunter Becker- und Duchenne-Muskeldystrophie. Die Transaktion umfasst ein Volumen von bis zu 2,65 Milliarden US-Dollar.
*Europa-Verankerung stärkt Qualität und Versorgungssicherheit *
In Zeiten, in denen Lieferfähigkeit und hohe Qualitätsstandards zu einem essenziellen Thema werden, produziert Servier rund 96 Prozent der pharmazeutischen Grundstoffe seiner Original-Medikamente (exkl. Onkologie) in Frankreich. Unser Anspruch: Eine qualitative und verlässliche Versorgung mit Arzneimitteln in Europa sicherzustellen.
Mit der „Servier 2030“ Strategie, einer langfristigen Unternehmensstrategie zur Verbesserung der Patientenversorgung, Förderung von Innovation, Stärkung des internationalen Wachstums, langfristiger Übernahme einer besonderen gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung sowie der Förderung von Mitarbeiterengagement, richtet sich das Unternehmen weltweit für eine erfolgreiche Zukunft aus.
Das 30-jährige Jubiläum in Deutschland fällt in eine Phase strategischer Weiterentwicklung. Deutschland ist eine tragende Säule dieser Zukunftsstrategie: als klinischer Entwicklungs-standort, als drittgrößter onkologischer Markt und als verlässlicher Pfeiler innerhalb eines europäischen Innovationsnetzwerks, das Forschung, klinische Studien und Patientenversorgung eng miteinander verbindet. Dieses Zusammenspiel aus europäischer Verankerung und einer Innovationsstrategie, die bewusst auf Partnerschaften setzt, stärkt somit langfristig auch den Standort Deutschland.
*KI als Chance: Transformation als „Digital Performer“ aktiv gestalten *
Ein weiterer zentraler Baustein der „Servier 2030“ Strategie ist der gezielte Einsatz künstlicher Intelligenz, sowohl durch eigene Initiativen als auch durch Technologiepartnerschaften. KI als Innovationshebel soll zukünftig entlang der gesamten pharmazeutischen Wertschöpfungskette zum Einsatz kommen: von KI-gestützter Wirkstoffentwicklung, Moleküldesign, Präzisionsmedizin und Biomarker-Analyse bis hin zu klinischen Studien, von Produktion und Lieferkette bis zu Marketing und Patienteninteraktion. Forschung soll beschleunigt, komplexe Daten sollen besser nutzbar gemacht und medizinische Innovation schneller, präziser und personalisierter vorangebracht werden.
Servier gestaltet diese Transformation bereits heute aktiv und verantwortungsvoll – getragen von menschlicher Expertise, strategischem Denken und einem klaren Fokus auf den Nutzen für Patientinnen und Patienten.
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*Über Servier: Innovationen für Patient:innen*
Servier ist ein global agierendes und forschendes Pharmaunternehmen, das als private Stiftung geführt wird. Gegründet, um uns der Gesundheit und dem Wohl von Patient:innen zu verpflichten, binden wir die Bedürfnisse von Patient:innen von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Bereitstellung unserer Medikamente mit ein.
Als ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich kardiovaskulärer und venöser Erkrankungen verfolgt Servier das Ziel, sich als maßgeblicher Innovator noch stärker in der Hämatologie/Onkologie zu etablieren und in der Neurologie zu entwickeln.
Der Konzern beabsichtigt, zielgerichtete Therapien anzubieten, insbesondere bei seltenen onkologischen und neurologischen Erkrankungen, und investiert rund 20 Prozent seiner Pharma-Umsatzerlöse in Forschung und Entwicklung.
Servier hat seinen Hauptsitz in Frankreich, beschäftigt mehr als 20.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024/2025 Umsatzerlöse in Höhe von 6,9 Milliarden Euro in mehr als 130 Ländern.
In der 1996 in München gegründeten deutschen Niederlassung werden innovative Therapien insbesondere in der Hämatologie/Onkologie vertrieben.
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Arnd Prilipp, Leitung Unternehmenskommunikation
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Elsenheimerstraße 53 – 80687 München – Deutschland
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