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Porsche AG gibt weiteren Einblick in die drei Säulen der Strategie 2035

EQS Group
23.06.2026 ()


Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung
Porsche AG gibt weiteren Einblick in die drei Säulen der Strategie 2035

23.06.2026 / 10:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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*Porsche AG gibt weiteren Einblick in die drei Säulen der Strategie 2035*

· Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Leiters stellt auf der Hauptversammlung die Grundzüge der Strategie 2035 vor – mit dem Ziel nachhaltig gesunder Profitabilität und gestärkter strategischer Resilienz.
· Erste Säule Marke & Kunde: „Wir werden unsere Kräfte auf das konzentrieren, was Porsche im Kern ausmacht: unsere Sportwagen-DNA. Porsche bleibt die Marke für Menschen, die bewusst selbst fahren wollen, gerade in einer zunehmend automatisierten Welt.“
· Zweite Säule Produkte & Technologie: „Der entscheidende Hebel, um Porsche wieder stärker zu machen, ist die Produktstrategie. Wir reduzieren die Zahl der Derivate und fokussieren uns stärker.“
· Dritte Säule Unternehmen & operatives Geschäft: „Wir richten unser Unternehmen konsequent auf das Kerngeschäft aus. Zum Fundament der Strategie 2035 gehört, dass wir unsere Organisation strukturell anpassen und über alle Ebenen verschlanken.“
· Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 wird trotz des weiterhin sehr herausfordernden Umfelds bestätigt.
· Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 1,00 Euro je Stammaktie und 1,01 Euro je Vorzugsaktie vor.

*Stuttgart. *Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG hält am 23. Juni ihre vierte ordentliche Hauptversammlung ab. Dabei bestätigt der Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Leiters den Aktionären trotz des weiterhin sehr herausfordernden Umfelds die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2026. Zudem gibt Leiters einen weiteren Einblick in die neue Strategie 2035. Porsche rechnet mit einer operativen Konzernumsatzrendite zwischen 5,5 und 7,5 Prozent. Darin sind außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 800 bis 900 Millionen Euro sowie Zollbelastungen von rund 700 Millionen Euro berücksichtigt. In dieser Prognose sind angenommene Konzernumsatzerlöse im Korridor von rund 35 bis 36 Milliarden Euro enthalten. Für die Netto-Cashflow-Marge im Segment Automobile rechnet Porsche mit einem Wert zwischen 3 und 5 Prozent.

*Strategie 2035 besteht aus drei Handlungsfeldern*

Die neue „Strategie 2035“ soll am 7. Oktober allen Stakeholdern der Porsche AG im Detail vorgestellt werden. „Wir befinden uns nach wie vor in einer herausfordernden Situation und arbeiten deshalb aktuell an einer Strategie, die uns zu einer nachhaltig gesunden Profitabilität und einer stärkeren strategischen Resilienz führt“, berichtet Leiters. „Wir richten unser Unternehmen konsequent auf das Kerngeschäft aus. Zum Fundament der Strategie 2035 gehöre, dass wir unsere Organisation strukturell anpassen und über alle Ebenen verschlanken“. Hier gelte sein klarer Anspruch: „Weniger Komplexität, klarere Zuständigkeiten und mehr Verantwortung in der Umsetzung.“ Die Strategie 2035 baut auf den bereits 2025 eingeleiteten Maßnahmen auf und besteht aus den drei Handlungsfeldern Marke & Kunde, Produkte & Technologie, Unternehmen & operatives Geschäft. Diese werden bis Oktober final ausgearbeitet.

*Erste Säule: Marke & Kunde *

„Alles beginnt mit unserer Marke – und mit unseren Kunden“, betont Leiters. „Deshalb werden wir uns künftig noch stärker auf das fokussieren, was Porsche ausmacht und klar unterscheidet: Unsere Sportwagen-DNA, unsere Identität aus Design, Performance, Fahrspaß, Heritage und Exklusivität.“ Porsche bleibe die Marke für Menschen, „die bewusst selbst fahren wollen, gerade in einer zunehmend automatisierten Welt“. Dabei gehe es nicht um möglichst viel Absatzvolumen, betont Leiters. „Es geht um Wert, um Begehrlichkeit und um Profitabilität. Mehr Autos machen Porsche nicht automatisch stärker. Stärker werden wir dann, wenn Kunden sich ganz bewusst für einen Porsche entscheiden. Nicht, weil sie ihn unbedingt brauchen. Sondern, weil sie ihn unbedingt haben wollen. Und dann auch bereit sind, den entsprechenden Preis zu bezahlen.“

*Zweite Säule: Produkte und Technologie*

Die Produktstrategie ist laut Michael Leiters „der entscheidende Hebel, um Porsche wieder stärker zu machen“. Das Porsche-Portfolio sei zu komplex geworden – auch im Vergleich zum Wettbewerb. „Deshalb reduzieren wir die Zahl der Derivate und fokussieren uns stärker. In den USA haben wir beispielsweise zwei Karosserievarianten des Taycan aus dem Programm genommen. Damit richten wir unser Angebot gezielt an den dortigen Kundenwünschen aus“, berichtet Leiters. Wie bisher wird Porsche in alle drei Antriebsarten investieren – Verbrenner, Hybride und vollelektrisch betriebene Fahrzeuge. Dabei werde der Hybrid-Antrieb nicht als Brückentechnologie betrachtet. Im Gegenteil: „Für den 911 ist der eigens entwickelte Performance-Hybrid ein elementarer Baustein, eine Art Lebenselixier für die Zukunft. Denn einen vollelektrischen 911 wird es nicht geben.“ Bei der Entwicklung von vollelektrischen Fahrzeugen will sich Leiters noch stärker auf das fokussieren, was Porsche von anderen abhebt. Als Beispiel nennt er den Cayenne Electric, der mit seinen Fahreigenschaften viele Menschen begeistern wird. Leiters: „Ich bin überzeugt, dass der Cayenne Electric im elektrischen Zeitalter eine Schlüsselrolle für Porsche spielen kann – und dazu beiträgt, eine echte BEV-Heritage aufzubauen.“

*Dritte Säule: Unternehmen und operatives Geschäft *

Porsche untersucht, wo weitere Synergien zwischen den Modellen möglich sind. „Hier wird geprüft, wie wir Plattformen und Branchenlösungen flexibler nutzen können“, berichtet Leiters. „Dies schließt explizit auch die intelligente Nutzung von Konzern-Baukästen ein. Mit dem Cayenne und dem Macan haben wir bereits bewiesen, dass wir dieses Erfolgsrezept beherrschen.“ Parallel dazu laufen offene Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern über die sozialverträgliche Anpassung der Beschäftigtenzahl sowie weitere Faktoren zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit der Porsche-Standorte. „Wir sind uns einig, dass Handlungsbedarf besteht und wo er besteht“, sagt Michael Leiters. „Wir haben bei Porsche ein motiviertes und engagiertes Team mit großartigen Talenten. Aber um unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, reicht die bisher geplante Verschlankung des Unternehmens nicht aus.“

*Bekenntnis zu „Made in Germany by Porsche“*

In seiner Rede vor der virtuellen Hauptversammlung bekennt sich Michael Leiters explizit zum Standort Deutschland: „Das Label ,Made in Germany‘ steht derzeit unter Druck, weil die Rahmenbedingungen anspruchsvoller geworden sind. Davon dürfen wir uns aber nicht beeindrucken lassen.“ Es gelte, die eigenen Stärken konsequent zu nutzen – und die Fähigkeit, weltweit einzigartige Sportwagen zu entwickeln. „Wir müssen Made in Germany neu erfinden und uns unter Beweis stellen. Das wird am Ende darüber entscheiden, ob wir erfolgreich sind.“

Weitere Details über die Inhalte des sogenannten Zukunftspakets sowie der Strategie 2035 wird Porsche bekanntgeben, sobald finale Entscheidungen vorliegen. Michael Leiters bittet die Aktionäre diesbezüglich um Geduld: „Eine solch umfassende Neuausrichtung ist nicht in ein paar Monaten erledigt.“ Zudem werde es kurzfristig keine Rückkehr zu den angestrebten Margen geben, die Porsche aus der Vergangenheit kennt, erläutert Leiters. „Denn die deutliche Verbesserung unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wird vor allem mit unseren künftigen Produkten kommen. Das ist der entscheidende Hebel. Und das braucht Zeit.“

*Dividende niedriger als im Vorjahr*

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 1,01 Euro je Vorzugsaktie und 1,00 Euro je Stammaktie vor. Dieser Vorschlag liegt einerseits deutlich über der Zielausschüttungsquote von 50 Prozent des Konzernergebnisses nach Steuern, er ist andererseits verantwortungsvoll gegenüber dem Unternehmen und seinen Stakeholdern – und damit auch gegenüber den Aktionärinnen und Aktionären. „Wir sichern uns in der Transformationsphase finanzielle Flexibilität und es bleibt unser Ziel, langfristig Werte zu schaffen“, betont Michael Leiters. „In absoluten Zahlen ist die Ausschüttung natürlich niedriger als im Vorjahr“, räumt Leiters ein.

*Dr. Wolfgang Porsche bestärkt Dr. Michael Leiters*

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Wolfgang Porsche bestärkt Dr. Michael Leiters, der seit dem 1. Januar 2026 als Vorstandsvorsitzender tätig ist: „Wir setzen auf Disziplin, eindeutige Prioritäten und eine konsequente Umsetzung der notwendigen Maßnahmen. Diese werden deutlich spürbar und in Teilen auch schmerzhaft sein. Sie sind jedoch erforderlich, um uns auf die Erfolgsspur zurückzubringen. Mit der Strategie 2035 wird der Vorstand die Richtung vorgeben. Der Aufsichtsrat wird diesen Prozess eng begleiten, mit einem klaren Fokus auf Profitabilität, Kostendisziplin und nachhaltige Wertsteigerung. Dabei behalten wir unsere Produkte und die Wünsche unserer Kunden fest im Blick. Ich kann Ihnen versprechen: Ein Porsche wird immer ein Porsche bleiben. Ich bin überzeugt: Wenn wir diesen Weg entschlossen gehen, wird Porsche seine Stärke zurückgewinnen.“

*Capital Markets Day im Oktober*

Porsche plant, bei einem Capital Markets Day am 7. Oktober die Strategie 2035 noch konkreter vorzustellen. „Wir werden greifbar machen, wohin wir uns entwickeln“, kündigt Michael Leiters an.


Fotos von der Hauptversammlung gibt es nach Beginn um 10 Uhr MESZ unter diesem Link: https://pmdb.porsche.de/flow2rooms/screeningroom/qfpoj4oq6nr9s3783ksva/1

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*Rechtlicher Hinweis*

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen zur derzeit erwarteten Geschäftsentwicklung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Diese Aussagen sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Sie beruhen auf Annahmen über die Entwicklung der wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen in einzelnen Ländern, Wirtschaftsregionen und Märkten, insbesondere für die Automobilindustrie, die wir auf der Grundlage der uns vorliegenden Informationen getroffen haben und die wir zum Zeitpunkt der Veröffentlichung für realistisch erachten. Sollte eines dieser oder sollten andere Risiken eintreten oder sollten sich die diesen Aussagen zugrunden liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in solchen Aussagen enthaltenen oder angedeuteten Ergebnissen abweichen. Zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Mitteilung beruhen ausschließlich auf den Erkenntnissen am Tag der Veröffentlichung. Wir passen zukunftsgerichtete Aussagen nicht nachträglich an. Solche Aussagen sind am Tag ihrer Veröffentlichung gültig und können sich überholen. Diese Informationen stellen weder ein Angebot zum Tausch oder Verkauf noch ein Angebot zum Tausch oder Kauf von Wertpapieren dar.
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