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Aqarios geht an die Börse: Deutschlands erstes börsennotiertes Unternehmen für Quantencomputing

EQS Group
14.07.2026 ()


Fonterelli SPAC 4 AG / Schlagwort(e): Börsengang
Aqarios geht an die Börse: Deutschlands erstes börsennotiertes Unternehmen für Quantencomputing

14.07.2026 / 15:46 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Über eine SPAC-Transaktion mit der Fonterelli SPAC 4 AG ist die Aqarios GmbH an die Börse gegangen. Die Aqarios GmbH ist bekannt als einer der *führenden europäischen Anbieter anwendungsorientierter Quantensoftware für die Optimierung komplexer industrieller Problemstellungen*.  Mit der heute erfolgten Handelsregistereintragung der Sacheinlage ist die Aqarios GmbH nunmehr eine 100%ige Tochtergesellschaft der Fonterelli SPAC 4 AG, die ab sofort als *Aqarios Quantum Technologies AG* firmiert. Mit dieser Transaktion ist die Gesellschaft nach unserer Kenntnis das *erste börsennotierte Pure-Play im Quantencomputing an einer deutschen Börse*.


*Ein Spin-off aus der Spitzenforschung der LMU München*

Die Aqarios GmbH („Aqarios“) wurde 2021 als Spin-off der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und beschäftigt heute 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Mittelpunkt des Geschäfts steht die Entwicklung von Software zur Optimierung komplexer Problemstellungen – von Lieferketten und Energienetzen bis zu Produktionsplänen und Investmentportfolios. Hierfür entwickelte die Aqarios GmbH fortgeschrittene Lösungen und insbesondere Software, die auf Quantencomputing basiert. Bereits heute kann Aqarios *erfolgreiche Projekte mit namhaften DAX-Konzernen und führenden Industrieunternehmen wie BASF, E.ON und MTU Aero Engines* vorweisen.

Seit der Gründung hat Aqarios eine eigenständige Technologieplattform aufgebaut, namhafte Industrie- und Technologiepartner gewonnen und sich in geförderten Spitzenforschungsprojekten etabliert. Das Unternehmen arbeitet branchenübergreifend in den Sektoren Energie, Finanzen, Logistik, Luftfahrt und Fertigung.


*Luna: Quantencomputing nutzbar machen*

Kern des Geschäfts ist die *hauseigene Plattform Luna*. Luna macht die Leistungsfähigkeit von Quantencomputern für Unternehmen praktisch nutzbar – ohne dass diese eigene Quantenexpertise aufbauen müssen. Die Plattform stellt die dafür nötige Software und die passenden Algorithmen bereit, so dass sich Optimierungsaufgaben wie die Lieferketten-, Energienetz- oder Logistikoptimierung mithilfe von Quantencomputing lösen lassen. Anwender können sich dabei ganz auf die Fragestellungen aus dem Bereich ihrer Fachexpertise konzentrieren.

Entscheidend ist dabei der *hardware-agnostische Ansatz*: Kunden der Aqarios sind an keinen einzelnen Hardwarehersteller gebunden und können über Luna auf eine Vielzahl unterschiedlicher Quantencomputer zugreifen. Darüber hinaus verbindet Luna klassisches und quantenbasiertes Rechnen, so dass für jede Problemstellung die jeweils beste verfügbare Technologie zum Einsatz kommt. Reale Probleme lassen sich damit schon heute lösen, und Kunden müssen sich nicht frühzeitig auf eine einzelne Technologie festlegen.

Die Innovationskraft von Aqarios und der Luna-Plattform wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem *Quantum Effects Award 2025* in der Kategorie Quantencomputing-Software und -Algorithmen auf der gleichnamigen Leitmesse in Stuttgart.


*Starke Partner und Förderung durch die Bundesrepublik Deutschland*

Die industrielle Relevanz der Technologie zeigt sich in den Partnerschaften des Unternehmens. Im Verbundvorhaben QuCUN (Quantum Computing User Network) entwickelt Aqarios gemeinsam mit den Partnern *SAP, BASF und der LMU München* ein offenes, nachhaltiges Quantencomputing-Ökosystem für Deutschland. Das vom *Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)* geförderte Vorhaben verfügt über ein Gesamtfördervolumen von 14,2 Mio. Euro. Darüber hinaus ist die Aqarios GmbH in einer Vielzahl weiterer Initiativen aktiv und verbindet dabei Spitzenforschung mit echten Anwendungen – von geförderten Forschungsverbünden bis zu konkreten Projekten gemeinsam mit Industrieunternehmen.

Parallel integriert Aqarios die Luna-Plattform in konkrete Anwendungen für verschiedene Branchen. Gemeinsam mit dem Fintech-Unternehmen *Divizend GmbH* entwickelt das Unternehmen ein Produkt für den Finanzsektor rund um die Portfoliooptimierung, das in Kürze auf den Markt kommt – eine direkte vertikale Anwendung der Luna-Plattform für institutionelle und private Anleger.


*Finanzen*

Aqarios erzielt Einnahmen aus Umsätzen mit Kunden und der Gewährung von Fördermitteln. Fördermittel sind in der Quantencomputing-Szene ein bedeutender Einnahmefaktor — nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, vor allem in den USA. Aqarios erwirtschaftete in den letzten drei Geschäftsjahren (2023 – 25) Einnahmen zwischen 1.160 und 1.371 TEUR. Die Jahresergebnisse bewegten sich dabei zwischen 193 und -459 TEUR. Die Verluste sind bedingt durch höhere Aufwendungen in der Entwicklung der eigenen Quantencomputing-Plattform Luna, die für die Zukunft die Grundlage für eine Skalierung des Geschäfts schaffen soll. Aqarios erwartet durch den Börsengang eine höhere Aufmerksamkeit für Quantencomputing und ihre Luna-Plattform.


*Vorstand und Aufsichtsrat*

Vorstand der Aqarios Quantum Technologies AG ist Michael Lachner. Der an der LMU und TUM ausgebildete Informatiker und Quantumcomputing-Experte ist Mitgründer der Aqarios und dort weiterhin als Geschäftsführer tätig. Der Aufsichtsrat besteht aus dem Finanz- und Private-Equity-Experten Dr. Sebastian Kern (Vorsitzender) und den zwei Quantencomputing-Spezialisten Dr. Sebastian Feld (stellvertretender Vorsitzender) und Dr. Thomas Gabor. Dr. Sebastian Feld ist Professor an der Technischen Universität Delft in den Niederlanden. Er ist Spezialist für die Architektur von Quantencomputern sowie deren Anwendungen. Thomas Gabor ist Research Fellow der University of Exeter in England. Seine Forschung treibt die Entwicklung von Software voran, die naturwissenschaftliche Algorithmik wie Quantum Computing mit künstlicher Intelligenz verknüpft.


*Aktienkapital und Aktionärsstruktur*

Das Grundkapital der Aqarios Quantum Technologies AG beträgt derzeit 2.500.000 Euro, eingeteilt in auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro. Die T.A.R Equity GmbH hält ca. 60% der Aktien, der Rest ist breit gestreut. Vorstand und Führungskräfte können über ein Incentive-Programm in den nächsten vier Jahren bis zu 10% der Aktien zum Nennwert erwerben.

Die Aktien werden an der Börse Düsseldorf im Freiverkehr gehandelt.


*Standort Deutschland: starkes Umfeld für Quantencomputing*

Mit dem Börsengang setzt Aqarios ein Signal für den Quantencomputing-Standort Deutschland. Deutschland verfügt über eine der dichtesten Forschungs- und Förderlandschaften für Quantentechnologien in der Welt, getragen von Spitzenuniversitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und einer industriestarken Anwenderbasis. Als Spin-off der LMU München, einem international führenden Standort der Quantenforschung, steht Aqarios exemplarisch dafür, wie aus deutscher Grundlagenforschung marktreife Quantensoftware entsteht.

“Quantencomputing wird in den kommenden Jahren über industrielle Wettbewerbsfähigkeit mitentscheiden – und wir wollen, dass diese Wertschöpfung in Deutschland und Europa stattfindet”, sagt Michael Lachner, Vorstand der Aqarios Quantum Technologies AG und Geschäftsführer der Aqarios GmbH. “Als erstes börsennotiertes Quantensoftware-Unternehmen in Deutschland machen wir diese Zukunftstechnologie für Anlegerinnen und Anleger ebenso zugänglich wie für unsere Industriekunden. Mit Luna haben wir bewiesen, dass Quantencomputing schon heute relevant für Unternehmen ist – hardware-agnostisch, anwendungsnah und skalierbar.”


*Über Aqarios*

Die Aqarios GmbH ist ein 2021 gegründetes Spin-off der LMU München und ein führender Anbieter anwendungsorientierter Quantensoftware. Das Unternehmen entwickelt Lösungen zur Optimierung komplexer Problemstellungen und macht mit seiner Plattform Luna Quantencomputing für Unternehmen aus Energie, Finanzen, Logistik, Luftfahrt und Fertigung praktisch nutzbar – hardware-agnostisch, klassisch und quantenbasiert kombinierbar, und ohne erforderliche Quantenexpertise auf Kundenseite. Seit 2026 ist Aqarios über die börsennotierte Aqarios Quantum Technologies AG (Börse Düsseldorf) am Kapitalmarkt vertreten, hervorgegangen aus einer SPAC-Transaktion mit der Fonterelli SPAC 4 AG.

Weitere Informationen, u.a. eine ausführliche Unternehmenspräsentation, stehen in der Investor Relations Rubrik unter www.aqarios.de zur Verfügung.

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