 21.06.2024
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil zeigt sich offen für Asylverfahren in sogenannten Transitstaaten. Die Probleme bei der Zuwanderung ließen sich nicht dadurch lösen, „dass wir Menschen gegen ihren Willen in Drittstaaten bringen“, sagte der SPD-Politiker nach den Beratungen der Regierungschefs der Länder mit Bundeskanzler Olaf Scholz. „Eher ist es für mich vorstellbar, Asylverfahren schon in Transitstaaten durchzuführen. Dabei handelt es sich um Länder, in die sich die Flüchtenden selbst begeben haben“, sagte Weil laut Mitteilung der niedersächsischen Staatskanzlei.
|