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GroKo: Kramp-Karrenbauer und Scholz setzen auf Fortbestand

Quelle: DPA - Länge: 01:49s - Veröffentlicht: < > Embed
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Berlin, 11.02.20: O-TON Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU «Ich werde mich nicht um eine Kanzlerkandidatur bewerben.» Auch nach dem angekündigtem Rückzug von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und ihrem Verzicht auf eine Kanzlerkandidatur gehen führende Politiker der Koalition von einem Fortbestand des Bündnisses aus CDU, CSU und SPD aus.

Kramp-Karrenbauer machte am Montagabend in mehreren Interviews deutlich, dass die Union zu Regierung und zur großen Koalition stehe.

Die CDU-Chefin hatte am Montag nach rund 14 Monaten im Amt ihren Verzicht auf eine Kanzlerkandidatur und die Aufgabe des Parteivorsitzes in absehbarer Zeit erklärt.

Bis zur Klärung der Kanzlerkandidatenfrage will sie Parteichefin bleiben und den Prozess der Bestimmung «weiter von vorne» führen.

Aus Sicht Kramp-Karrenbauers gehören Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur aber in eine Hand.

«Wir haben für diese Legislaturperiode vereinbart, dass es bei der Regierung Merkel auch bleibt, dass sie Kanzlerin ist und wir haben immer gesagt, wir wollen diese Legislaturperiode ordentlich zu Ende bringen», sagte sie.

Auch in einem ZDF-«Spezial» betonte sie, die Union stehe zu dieser Regierung und Koalition.

Daran habe auch der Tag nichts geändert.

Vizekanzler Olaf Scholz zeigte sich gelassen mit Blick auf die Folgen des CDU-Bebens für die Koalition.

Die große Koalition werde ihre Arbeit machen.

«Dazu ist sie verpflichtet», sagte Scholz im ARD-«Brennpunkt».

Allein CSU-Chef Markus Söder drückte ein wenig auf die Tube und forderte die CDU am Montag zu Klarstellungen in «absehbarer Zeit» auf und warnte eindringlich vor Personalstreit.

Es sei keine Zeit für Spielchen und Karrieristin.

Kramp-Karrenbauer betonte in der ARD mit Blick auf die AfD und den Unvereinbarkeitsbeschluss ihrere Partei: «Es wird nicht nach rechts gewackelt, nicht zusammengearbeitet, nicht direkt und nicht indirekt.»



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