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Impfen, Tests, neue Regeln: Ringen um Corona-Strategie im

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Berlin, 10.08.21: Mehr Schwung für die Impfungen, ein baldiges Ende kostenloser Tests für alle, mögliche neue Warnkriterien für die Corona-Lage: Vor den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Dienstag rücken mehrere konkrete Ansatzpunkte für den Kurs gegen eine vierte große Infektionswelle im Herbst und Winter in den Blick.

Konkret zeichneten sich für die Beratungen mehrere Schwerpunkte ab: Als einer der wichtigsten dürfte das Impfen gelten: Zum Schutz vor der ansteckenderen Delta-Virusvariante sollen möglichst schnell möglichst viele noch zögernde Bürger von einer Impfung überzeugt werden.

Dazu ist auch geplant, das Angebot kostenloser Schnelltests für alle ab dem Herbst auslaufen zu lassen.

Ausnahmen sind aber für Personen geplant, die nicht geimpft werden können und für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt.

Darunter fallen insbesondere Schwangere, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Keine großen Diskussionen zeichneten sich dazu ab, den Basis-Schutz mit Abstand, Hygiene und Maskenpflicht in bestimmten Bereichen bestehen zu lassen: in Bussen und Bahnen oder Geschäften.

Neu geregelt werden könnten einheitliche Vorgaben, die «3G-Regel» für den Zugang zu bestimmten Einrichtungen zu verankern: also, dass nur hinein oder teilnehmen kann, wer geimpft, genesen oder frisch negativ getestet ist.

Im Gespräch war dies unter anderem für Kliniken und Pflegeheime, Sport und Veranstaltungen drinnen, Innengastronomie, körpernahe Dienstleistungen wie Friseure und Beherbergungen.

Strittig war zuletzt, ob für manches auch «2G» gelten solle: Zutritt nur für Geimpfte und Genesene, was private Anbieter ohnehin machen können.

Neben der Sieben-Tage-Inzidenz sollen weitere Werte zur Beurteilung des Infektionsgeschehens berücksichtigt werden.

CDU-Chef Armin Laschet schlug nach dpa-Informationen im CDU-Präsidium vor, die Krankenhausbelegung, die Zahl der Intensivpatienten und den Impffortschritt stärker in der Regulierung zu berücksichtigen.

Es zeichnete sich ab, dass auch eine wichtige rechtliche Basis wohl bestehen bleiben soll.

Einstimmig sprachen sich die Gesundheitsminister der Länder noch am Montag dafür aus, dass der Bundestag die vorerst bis 11.

September festgestellte «epidemische Lage von nationaler Tragweite» erneut verlängert.



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