„Das ist kein Mut, sondern Entschlossenheit und der Wille, diese patriarchale, machistische Gesellschaft zum Besseren zu verändern“: Gisele Pelicot, von ihrem Mann betäubt, vergewaltigt und fremden Männern zur Vergewaltigung überlassen, ist durch den öffentlichen Prozess im Vorjahr zu einer Ikone für den Kampf gegen Gewalt an Frauen geworden. In der Autobiografie „Eine Hymne an das Leben“ erzählt sie ihre Geschichte und beschreibt, warum sie die Kraft fand, an die Öffentlichkeit zu treten.