Um den Vorwurf der Vertuschung zu entkräften, hat das US-Justizministerium Millionen Files aus den Akten des toten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht. Doch nicht Transparenz ist die Folge, sondern das genaue Gegenteil: Tatsächliche Indizien für Missbrauch treffen auf völlig kontextlose Namenserwähnungen und ungeprüfte Zeugenvorwürfe. Viele Namen sind geschwärzt, und mittlerweile machen gefälschte Texte und Fotos die Runde. Die Folge ist ein hochexplosiver Mediencocktail – und die Kritik am Vorgehen der US-Regierung reißt nicht ab.