Mit dem Scheitern des von ihr angestrebten Referendums zur Justizreform hat die italienische Regierung um Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ihre erste Niederlage erlitten. Konsequenzen schloss Meloni zwar aus, trotzdem ist es ein schmerzhafter Imageschaden. Bis zur Parlamentswahl 2027 will sie jedenfalls im Sattel bleiben und die Wahl dann gewinnen. Die Opposition verspürt unterdessen Rückenwind. Italien ist gespalten, und seine Medien unken bereits vom Beginn eines langen Wahlkampfs.