Korruptionsverdacht, Klientelismus und Kontrolle über Medien und Justiz sind laut Kritikern nur einige Kennzeichen der Regierung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban und seiner rechtskonservativen FIDESZ-Partei. Orban hält sich seit 16 Jahren mit seiner Regierung an der Macht. Bei der Parlamentswahl am 12. April wackelt seine Position erstmals. ORF.at begab sich in Ungarn auf Spurensuche, wie Orban das Land prägte und mit welchen Strategien die beiden Herausforderer – Orban und TISZA-Chef Peter Magyar – die Wahl gewinnen wollen.